Berechnungsfaktoren
cos φ
Auch bekannt als: Leistungsfaktor, Wirkfaktor, cos phi
Symbol
Kurzantwort
Der Leistungsfaktor gibt an, welcher Anteil der Scheinleistung als nutzbare Wirkleistung ankommt — definiert durch cos φ = P/S, dimensionslos 0–1.
Grundlage: Kategorie: Berechnungsfaktoren
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | 0,9 bis 1,0 bei Haushaltsgeräten |
|---|---|
| Untergrenze | etwa 0,3 bei leerlaufenden Motoren |
| Obergrenze | 1,0 bei rein ohmschen Lasten (Heizung, Glühlampe) |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt den Gesamtstrom I bei konstanter Wirkleistung P als Funktion des cos φ. Sinkt cos φ, muss das Kabel mehr Scheinstrom tragen.
Beispiel: bei cos φ = 0,95 ergibt sich Gesamtstrom I = 50,3 A.
Der Gesamtstrom I steigt umgekehrt proportional mit fallendem cos φ — bei 11 kW und cos φ = 0,8 fließen 25 % mehr Strom als bei cos φ = 1,0. Diese zusätzlichen Ampere muss das Kabel tragen, ohne dass die nutzbare Wirkleistung steigt. Darum verlangen Industrie-Netzbetreiber mindestens 0,95 und stellen sonst Blindstromgebühren in Rechnung.
Anwendung in unseren Rechnern
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Was bedeutet cos φ = 0,9?
Warum ist cos φ wichtig für den Kabelquerschnitt?
Wie kann man cos φ verbessern?
Siehe auch
Verwandte Begriffe im Lexikon.