Physikalische Größen
Spannungsfall
Auch bekannt als: Spannungsabfall
Symbol
ΔU V oder %
Kurzantwort
Die Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung einer Leitung unter Belastung, verursacht durch den Innenwiderstand des Leiters.
Grundlage: Kategorie: Physikalische Größen
Der Spannungsfall entscheidet selten allein über eine Leitung — Querschnitt, Absicherung und Abschaltbedingung hängen an denselben Eingangswerten. Wer die ganze Kette durchrechnen will, findet die Werkzeuge dafür in der Übersicht aller Elektrotechnik-Rechner .
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | unter 3 % bei Licht, unter 5 % bei Geräten |
|---|---|
| Untergrenze | 0 % (ideale Leitung, nicht erreichbar) |
| Obergrenze | Normgrenze 5 % nach DIN VDE 0100-520 |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt ΔU in % als Funktion der einfachen Leitungslänge. Slider und Preset-Chips passen Strom, cos φ, Querschnitt und Stromart live an.
Beispiel: bei Leitungslänge = 20 m ergibt sich ΔU = 1,13 %.
Der Spannungsfall wächst linear mit der Leitungslänge. Bei NYM-J 2,5 mm² und 16 A überschreitet er um etwa 40 m die 5-%-Grenze nach DIN VDE 0100-520. Für Industrieanwendungen mit 125 A und 35 mm² liegt der kritische Punkt bei rund 35 m — Verdoppeln des Querschnitts halbiert nicht ganz den Abfall, weil cos φ und Leitertemperatur mitspielen.
Anwendung in unseren Rechnern
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wie viel Spannungsfall ist erlaubt?
Was passiert bei zu hohem Spannungsfall?
Wie reduziert man den Spannungsfall?
Nächste Schritte
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Siehe auch
Verwandte Begriffe im Lexikon.