Physikalische Größen
Spannungsfall
Auch bekannt als: Spannungsabfall
Symbol
ΔU V oder %
Kurzantwort
Die Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung einer Leitung unter Belastung, verursacht durch den Innenwiderstand des Leiters.
Grundlage: DIN VDE 0100-520
Der Spannungsfall entscheidet selten allein über eine Leitung — Querschnitt, Absicherung und Abschaltbedingung hängen an denselben Eingangswerten. Wer die ganze Kette durchrechnen will, findet die Werkzeuge dafür in der Übersicht aller Elektrotechnik-Rechner .
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | Endstromkreis meist 1–3 %, damit Reserve für Hauptleitung und Zählerplatz bleibt |
|---|---|
| Untergrenze | 0 % (ideale Leitung, nicht erreichbar) |
| Obergrenze | 4 % vom Hausanschlusskasten bis zum Verbraucher (DIN VDE 0100-520, Deutschland) |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt ΔU in % als Funktion der einfachen Leitungslänge. Schieberegler und Schnellwahl passen Strom, cos φ, Querschnitt und Stromart live an.
Beispiel: bei Leitungslänge = 20 m ergibt sich ΔU = 1,13 %.
Der Spannungsfall wächst linear mit der Leitungslänge. Bei NYM-J 2,5 mm², 16 A und cos φ = 0,95 einphasig erreicht er laut Berechnung bei etwa 35 m die 4 %, die DIN VDE 0100-520 in Deutschland als Budget vom Hausanschlusskasten bis zum Verbraucher vorsieht — der Endstromkreis allein sollte davon nur einen Teil verbrauchen. Bei großen Querschnitten halbiert ein doppelter Querschnitt den Spannungsfall nicht ganz, weil ab etwa 25 mm² der Blindwiderstand der Leitung mitspielt.
Anwendung in unseren Rechnern
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wie hoch darf der Spannungsfall sein?
Was passiert bei zu hohem Spannungsfall?
Wie reduziert man den Spannungsfall?
Nächste Schritte
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Siehe auch
Verwandte Begriffe im Lexikon.