Physikalische Größen
Strombelastbarkeit
Auch bekannt als: Ampacity, Stromtragfähigkeit, zulässige Strombelastung
Symbol
Kurzantwort
Der maximal zulässige Dauerstrom eines Leiters, bei dem die Isolierungstemperatur nicht überschritten wird — bei PVC bis 70 °C Leitertemperatur.
Grundlage: Kategorie: Physikalische Größen
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | 20 A bei 1,5 mm², 177 A bei 50 mm² Cu (Verlegeart B1) |
|---|---|
| Untergrenze | wenige Ampere bei dünnen Querschnitten |
| Obergrenze | mehrere hundert Ampere bei großen Querschnitten in freier Luft |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt I_z als Funktion des Leiterquerschnitts für NYM-J 5-adrig bei variabler Umgebungstemperatur und Verlegeart. Modell: I² · R = h_eff · π · D · ΔT.
Beispiel: bei Querschnitt = 3 mm² ergibt sich I_z = 19 A.
Die Strombelastbarkeit wächst sublinear mit dem Querschnitt — ein doppelter Querschnitt liefert etwa das 1,5-Fache an zulässigem Strom, weil nur der Umfang die Wärme abgibt, während das Volumen mit dem Querschnitt wächst. Bei freier Verlegung (E) liegen die Werte rund 30 % über denen im Kabelkanal (B1). Aluminium bringt bei gleichem Querschnitt etwa 80 % der Kupfer-Belastbarkeit.
Anwendung in unseren Rechnern
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Warum unterscheidet sich die Strombelastbarkeit zwischen Verlegearten?
Wie wirkt sich die Häufung von Leitungen aus?
Siehe auch
Verwandte Begriffe im Lexikon.