Physikalische Größen
Leitungsquerschnitt
Auch bekannt als: Kabelquerschnitt, Leiterquerschnitt
Symbol
Kurzantwort
Die Fläche des stromführenden Leiters im Kabel in mm² — maßgebend für Strombelastbarkeit und Spannungsfall, typisch 1,5 bis 50 mm².
Grundlage: Kategorie: Physikalische Größen
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | 1,5 bis 10 mm² in der Hausinstallation |
|---|---|
| Untergrenze | 0,5 mm² bei Steuerleitungen |
| Obergrenze | 240 mm² und mehr bei Hausanschlüssen oder Industrie |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt den Spannungsfall ΔU in % als Funktion des Leiterquerschnitts bei fester Länge und Last. Slider und Preset-Chips passen Länge, Strom und Stromart live an.
Beispiel: bei Querschnitt = 3 mm² ergibt sich ΔU = 2,26 %.
Der Spannungsfall sinkt umgekehrt proportional zum Querschnitt: doppelter Querschnitt, halber ΔU. Bei 16 A über 20 m liegt eine einphasige 2,5-mm²-Leitung über der 3-%-Marke und unterschreitet sie erst mit dickerem Querschnitt — 400-V-Drehstrom kommt dank des √3-Faktors früher darunter. Größerer Querschnitt kostet Material, spart aber dauerhaft Verlustleistung.
Anwendung in unseren Rechnern
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Querschnitte sind in Deutschland Standard?
Kann ich statt 2,5 mm² auch 1,5 mm² verwenden, wenn die Sicherung 16 A ist?
Lohnt sich der nächstgrößere Querschnitt?
Siehe auch
Verwandte Begriffe im Lexikon.