20,1 kW Heizlast für 150 m² Bestandsbau 1977–1995
Heizlast Bestandsbau 1977–1995, 150 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Heizlast
Kurzantwort
20,10 kW Heizlast für ein Bestandsbau 1977–1995 mit 150 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 130 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.
Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Typische Bandmitte je Baustandard, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch eine Elektrofachkraft oder einen Energieberater zu erstellen.
Wie verändert sich der Wert mit den Parametern?
Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 130 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 150 m² Wohnfläche.
Weitere Berechnungen für Bestand 1977–1995 · 150 m²
Passende Folgeberechnungen für diese Parameter-Kombination.
Was bedeutet das in der Praxis?
Gebäude aus den Jahren 1977 bis 1995 haben in der Regel doppelt verglaste Fenster und teilweise gedämmte Außenwände. Die spezifische Heizlast liegt bei rund 130 W/m². Für 150 m² Wohnfläche ergibt das einen Wärmebedarf von rund 20 kW — eine Wärmepumpe ist hier ohne Sanierung darstellbar, profitiert aber stark von einer Dämm-Nachrüstung.
Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für Bestandsbau 1977–1995 liegt q_h bei 130 W/m². Bei 150 m² Wohnfläche ergibt das 19.500 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 600 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 20,10 kW.
Die spezifischen Werte stammen aus öffentlich publizierten Energieausweis-Mittelwerten des BMWK — sie sind kein 1:1-Norm-Auszug, sondern statistische Bandmitten je Baujahrs-Klasse. Reale Anlagen können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch einen Fachplaner oder Energieberater notwendig.
Mit 20,1 kW liegt diese Heizlast im oberen Bereich — eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monovalent-Anlage ist hier wirtschaftlich grenzwertig, weil die JAZ unter ungünstigen Bedingungen unter 3,0 fällt. Vor dem Einbau lohnt sich eine Teilsanierung (Fenster, Dach, Außenwände) oder die Kombination mit einem Heizstab für Spitzenlasten.
Welche Annahmen liegen der Berechnung zugrunde?
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Beheizte Wohnfläche | 150 m² |
|---|---|
| Baustandard | Bestandsbau 1977–1995 |
| Spezifische Heizlast | 130 W/m² |
| Warmwasser-Reserve | 600 W |
| Heizlast gesamt | 20,1 kW |
Berechnet am 2026-05-21. Spezifische Heizlast 130 W/m² ist die Bandmitte für Wohngebäude Baujahr 1977–1995 nach BMWK-Energieausweis-Statistik. Reale Streuung 100–170 W/m².
Heizlast-Modell
- Q_h
- Heizlast gesamt (W)
- q_h
- spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
- A
- beheizte Wohnfläche (m²)
- Q_WW
- Warmwasser-Reserve (W)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Wie groß ist die Heizlast für Bestandsbau 1977–1995 mit 150 m²?
Was bedeutet Heizlast genau?
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 20,10 kW Heizlast?
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Fachbegriffe in diesem Text
Verwandte Berechnungen
Weitere Rechner-Seiten mit inhaltlichem Bezug zu dieser Berechnung.
Alle Rechner