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14,1 kW Heizlast für 150 m² Bestandsbau 1977–1995

Heizlast Bestandsbau 1977–1995, 150 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.

Heizlast

14,10 kW

Spezifische Heizlast
90 W/m²
Transmission/Lüftung
13.500 W
Warmwasser-Reserve
600 W

Kurzantwort

14,10 kW Heizlast für ein Bestandsbau 1977–1995 mit 150 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 90 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.

Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Richtwert je Baualtersklasse, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater zu erstellen.

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Eigene Werte durchrechnen

Wohnfläche, Baustandard, Wärmequelle, Vorlauftemperatur und Strompreis lassen sich hier frei ändern — Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Kosten aktualisieren sofort.

Wärmepumpen-Rechner

Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Heizkosten für Ihre konkrete Konstellation — alle vier Größen physikbasiert berechnet.

1 · Gebäude
max 2.000 m²min 20 m²
m²
50 m²300 m²
max 3.000 Wmin 0 W
W
0 W1.000 W
2 · Wärmepumpe
3 · Betrieb
max 4.000 h/Jahrmin 500 h/Jahr
h/Jahr
1.200 h/Jahr2.400 h/Jahr
max 50 %min 0 %
%
0 %20 %
max 1 €/kWhmin 0,05 €/kWh
€/kWh
0,15 €/kWh0,5 €/kWh

Heizkosten pro Jahr

1.701€
4.596 kWh × 0,37 €/kWh
Heizlast8,9 kW
JAZ3,80 bei 35 °C
Wärmeenergie/Jahr16.110 kWh
Strom/Jahr4.596 kWh
davon Heizstab483 kWh
Wärmepumpentarif (0,27 €/kWh)
Heizkosten 1.241 €/Jahr
Ersparnis 460 €/Jahr bei separatem Zähler
Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität und Klimazone. Für die Anlagen-Auslegung eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 durch Heizungsfachbetrieb oder Energieberater.

Welche Heizlast hat ein Haus von 1977 bis 1995 mit 150 m²?

Gebäude aus den Jahren 1977 bis 1995 fallen bereits unter die erste Wärmeschutzverordnung von 1977: Isolierverglasung, sechs bis acht Zentimeter Mineralwoll-Dämmung in der Außenwand und teils gedämmte oberste Geschossdecke. Typische Schwachstellen sind ungedämmte Rollladenkästen und Beton-Wärmebrücken an Balkonplatten. Die spezifische Heizlast liegt bei rund 90 W/m². Für 150 m² Wohnfläche ergibt das mit Warmwasser-Zuschlag eine Heizlast von rund 14,1 kW — eine Wärmepumpe ist hier ohne Sanierung darstellbar, profitiert aber stark von einer Dämm-Nachrüstung an Dach und Kellerdecke. Oft sind noch alte Gas-Etagenheizungen oder Nachtspeicheröfen verbaut, deren Ablösung den Heizkörper-Vorlauf auf 55 °C absenken lässt und die Jahresarbeitszahl spürbar hebt.

Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für Bestandsbau 1977–1995 liegt q_h bei 90 W/m². Bei 150 m² Wohnfläche ergibt das 13.500 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 600 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 14,10 kW.

Die spezifischen Werte sind eigene Richtwerte je Baualtersklasse, kein Norm-Auszug. Plausibilisiert sind sie über den Jahres-Wärmebedarf: 90 W/m² × 1.800 Vollbenutzungsstunden ergeben rund 162 kWh/m² im Jahr — zum Vergleich liegt der Wohngebäudebestand im Mittel bei rund 140 kWh/m². Reale Gebäude können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater notwendig.

Mit 14,1 kW liegt die Heizlast im typischen Bereich für Einfamilienhäuser. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe passender Größe ist hier die gängige Lösung und erreicht mit Fußbodenheizung laut Modell eine JAZ um 3,8, mit Heizkörpern eher um 3,0.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Annahmen, Eingangswerte, Formel

Wert bei anderen Parametern

Heizlast-Kurve Bestandsbau 1977–1995
Heizlast-Kurve Bestandsbau 1977–1995 Heizlast in Abhängigkeit von Wohnfläche. 6 Datenpunkte. 80,0 108 136 164 192 220 0,00 5,48 11,0 16,4 21,9 Wohnfläche [m²] Heizlast [kW]

Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 90 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 150 m² Wohnfläche.

Annahmen der Berechnung

Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse

Beheizte Wohnfläche 150 m²
Baustandard Bestandsbau 1977–1995
Spezifische Heizlast 90 W/m²
Warmwasser-Reserve 600 W
Heizlast gesamt 14,1 kW

Spezifische Heizlast 90 W/m²: eigener Richtwert für Wohngebäude Baujahr 1977–1995 (× 1.800 h ≈ 162 kWh/m²a Wärmebedarf). Reale Streuung 75–110 W/m².

Heizlast-Modell

Q_h
Heizlast gesamt (W)
q_h
spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
A
beheizte Wohnfläche (m²)
Q_WW
Warmwasser-Reserve (W)

Normative Grundlagen

  • DIN EN 12831-1 — Heizlast von Gebäuden; hier nur in Anlehnung als vereinfachtes Flächenverfahren, ohne Normwerte wiederzugeben

Die spezifische Heizlast je Baustandard ist eine Bandmitte mit einer Erwartungsbreite von rund ±15 Prozent; reale Bauteilqualität, Lüftungsrate und Klimazone verschieben den Wert. Die 14,10 kW dieser Seite sind damit eine Vorab-Größenordnung für die Geräteauswahl. Für die verbindliche Auslegung gehört eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 in die Hand einer Fachplanung oder eines Energieberaters.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Wie groß ist die Heizlast für Bestandsbau 1977–1995 mit 150 m²?
Die rechnerische Heizlast beträgt rund 14,10 kW (90 W/m² × 150 m² + 600 W Warmwasser). Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität und Luftwechselrate.
Was bedeutet Heizlast genau?
Die Heizlast ist die maximale Wärmeleistung, die ein Gebäude an einem der kältesten Tage im Jahr (Norm-Außentemperatur) braucht, um die gewünschte Innentemperatur zu halten. Sie wird in kW angegeben und ist die zentrale Dimensionierungs-Größe für jedes Heizsystem.
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 14,10 kW Heizlast?
Als Faustregel sollte die Nennleistung der Wärmepumpe bei der Auslegungs-Außentemperatur (in Deutschland −7 bis −14 °C) der Heizlast entsprechen. Für 14,10 kW Heizlast wäre das eine Wärmepumpe mit 21 kW Nennleistung bei +7 °C Außentemperatur (Lufttypisch) oder 15 kW bei der Auslegungs-Temperatur (Sole-typisch).
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Drei Hebel: (1) Außenwand-Dämmung senkt q_h um 30–60 Prozent, (2) Fenster-Tausch auf 3-fach-Verglasung um 10–20 Prozent, (3) Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung senkt die Lüftungswärme um 70–80 Prozent. Eine Kombination kann die spezifische Heizlast eines unsanierten Altbaus von rund 120 W/m² etwa auf das Niveau eines Gebäudes von 1995–2010 (rund 65 W/m²) senken.
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Eine Heizlast nach DIN EN 12831 berücksichtigt jeden Raum einzeln (Wandflächen, Fensterflächen, Wärmebrücken, Lüftungsverhalten, Anzahl Außenwände). Unsere Schätzung arbeitet mit einem Richtwert der spezifischen Heizlast pro m² je Baualtersklasse und ist deshalb deutlich schneller, aber auch ungenauer. Für die Anlagen-Dimensionierung ist die detaillierte Heizlast Pflicht.

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