27,6 kW Heizlast für 150 m² Altbau vor 1977 (unsaniert)
Heizlast Altbau vor 1977 (unsaniert), 150 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Heizlast
Kurzantwort
27,60 kW Heizlast für ein Altbau vor 1977 (unsaniert) mit 150 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 180 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.
Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Typische Bandmitte je Baustandard, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch eine Elektrofachkraft oder einen Energieberater zu erstellen.
Wie verändert sich der Wert mit den Parametern?
Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 180 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 150 m² Wohnfläche.
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Was bedeutet das in der Praxis?
Ein unsanierter Altbau vor 1977 hat in der Regel einfach verglaste Fenster, ungedämmte Außenwände und eine ungedämmte Bodenplatte. Die typische spezifische Heizlast liegt bei rund 180 W/m². Bei 150 m² Wohnfläche ergibt das einen Wärmebedarf von rund 27 kW — eine Größenordnung, bei der eine Wärmepumpe als alleinige Heizquelle wirtschaftlich grenzwertig wird, sofern keine Teilsanierung durchgeführt wird.
Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für Altbau vor 1977 (unsaniert) liegt q_h bei 180 W/m². Bei 150 m² Wohnfläche ergibt das 27.000 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 600 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 27,60 kW.
Die spezifischen Werte stammen aus öffentlich publizierten Energieausweis-Mittelwerten des BMWK — sie sind kein 1:1-Norm-Auszug, sondern statistische Bandmitten je Baujahrs-Klasse. Reale Anlagen können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch einen Fachplaner oder Energieberater notwendig.
Mit 27,6 kW liegt diese Heizlast im oberen Bereich — eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monovalent-Anlage ist hier wirtschaftlich grenzwertig, weil die JAZ unter ungünstigen Bedingungen unter 3,0 fällt. Vor dem Einbau lohnt sich eine Teilsanierung (Fenster, Dach, Außenwände) oder die Kombination mit einem Heizstab für Spitzenlasten.
Welche Annahmen liegen der Berechnung zugrunde?
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Beheizte Wohnfläche | 150 m² |
|---|---|
| Baustandard | Altbau vor 1977 (unsaniert) |
| Spezifische Heizlast | 180 W/m² |
| Warmwasser-Reserve | 600 W |
| Heizlast gesamt | 27,6 kW |
Berechnet am 2026-05-21. Spezifische Heizlast 180 W/m² ist die Bandmitte aus öffentlichen Energieausweis-Daten des BMWK (Mittelwert unsanierter Wohngebäude Baujahr vor 1977). Reale Streuung 150–230 W/m².
Heizlast-Modell
- Q_h
- Heizlast gesamt (W)
- q_h
- spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
- A
- beheizte Wohnfläche (m²)
- Q_WW
- Warmwasser-Reserve (W)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Wie groß ist die Heizlast für Altbau vor 1977 (unsaniert) mit 150 m²?
Was bedeutet Heizlast genau?
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 27,60 kW Heizlast?
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
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