Wärmepumpe vs. Pelletheizung: 98 € pro Jahr günstiger (Vollkosten)
Wirtschaftlichkeitsvergleich Wärmepumpe vs. Pelletheizung — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Vollkosten-Vorteil gegenüber Pelletheizung
98 €/Jahr
Laut Berechnung 98 € pro Jahr günstiger als Pelletheizung — 3.382 € statt 3.480 € Vollkosten, der Mehrinvest ist mit 3 % Zins nach 12,1 Jahren ausgeglichen
- Betriebskosten-Differenz
- −300 €/Jahr
- Vollkosten Wärmepumpe
- 3.382 €/Jahr
- Vollkosten Pelletheizung
- 3.480 €/Jahr
- Amortisation (3 % Zins)
- 12,1 Jahre
Kurzantwort
Laut Berechnung hat die Wärmepumpe gegenüber Pelletheizung 300 € weniger Betriebskosten pro Jahr; mit dem Mehrinvest von 3.000 € ist sie über die Vollkosten gerechnet 98 € pro Jahr günstiger. Vollkosten pro Jahr: 3.382 € für die Wärmepumpe gegenüber 3.480 € für Pelletheizung (Annuität mit 3 Prozent Zins über 20 Jahre). Der Mehrinvest ist mit 3 Prozent Zins nach rund 12,1 Jahren zurückverdient (statisch 10 Jahre) — innerhalb der angesetzten 20 Jahre.
Grundlage: Annuitätenmethode VDI 2067: 3 % Kalkulationszins, 20 Jahre Nutzungsdauer. Amortisation dynamisch (abgezinste Betriebskosten-Ersparnis), statisch 10 Jahre.
Eigene Werte durchrechnen
Wohnfläche, Baustandard, Wärmequelle, Vorlauftemperatur und Strompreis lassen sich hier frei ändern — Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Kosten aktualisieren sofort.
Wärmepumpen-Rechner
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Heizkosten pro Jahr
Was ist günstiger: Wärmepumpe oder Pelletheizung?
Vergleich einer 9-kW-Luft-Wasser-Wärmepumpe (28.000 €) mit einer Pelletheizung (25.000 € inklusive Lagerraum und Förderschnecke) über 20 Jahre. Die Pelletheizung verbrennt gepresste Holzreste und gilt bilanziell als CO2-arm, bringt aber baulichen Aufwand mit: ein trockener Lagerraum oder ein Erdtank, die automatische Austragung und die regelmäßige Asche-Entsorgung. Jährliche Betriebskosten: Wärmepumpe rund 1.500 € für Strom (Wärmepumpentarif) und Wartung, Pellets rund 1.800 € für den Brennstoff. Hinzu kommt der Feinstaub-Aspekt, der in Ballungsräumen zunehmend reguliert wird. Aus der Betriebskosten-Ersparnis von 300 € pro Jahr ist der Mehrinvest von 3.000 € statisch nach 10 Jahren zurückverdient, mit 3 Prozent Zins nach rund 12,1 Jahren. Beim Energieträger allein liegt die Wärmepumpe vorn, solange der Strompreis unter dem rund 4,3-Fachen des Pelletpreises je kWh bleibt — so viel mehr Pellet-kWh (20.000) als Strom-kWh (4.700) braucht diese Rechnung für dieselbe Wärme.
Der Vergleich rechnet beide Heizungs-Varianten auf Vollkosten pro Jahr nach der Annuitätenmethode: Investitionskosten × Annuitätenfaktor ergibt die jährliche Abschreibung mit Zinskosten, dazu die laufenden Betriebskosten. Bei 3 Prozent Kalkulationszins und 20 Jahren Nutzungsdauer ergibt das eine Annuität von 1.882 € pro Jahr (Wärmepumpe) gegenüber 1.680 € pro Jahr (Pelletheizung).
Plus laufende Betriebskosten von 1.500 € (Wärmepumpe) bzw. 1.800 € (Pelletheizung) ergeben sich die Vollkosten pro Jahr: 3.382 € gegenüber 3.480 € für die Alternative — 98 € pro Jahr weniger.
Der Mehrinvest ist mit 3 Prozent Zins nach rund 12,1 Jahren zurückverdient (statisch 10 Jahre) — innerhalb der angesetzten 20 Jahre. Gerechnet ist die dynamische Amortisation: Die jährliche Betriebskosten-Ersparnis von 300 € wird mit dem Kalkulationszins abgezinst, bis ihr Barwert den Mehrinvest von 3.000 € erreicht. Energiepreise bleiben konstant; steigende CO2-Preise für fossile Brennstoffe und eine Heizungsförderung würden das Ergebnis zugunsten der Wärmepumpe verschieben.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Annahmen, Eingangswerte, Formel
Wert bei anderen Parametern
Aufsummierte Vollkosten-Differenz zwischen Wärmepumpe und Pelletheizung nach 5 bis 25 Jahren (positiv = Wärmepumpe günstiger). Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten Nutzungsdauer von 20 Jahren.
Annahmen der Berechnung
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Invest Wärmepumpe | 28.000 € |
|---|---|
| Betriebskosten Wärmepumpe | 1.500 €/Jahr |
| Invest Pelletheizung | 25.000 € |
| Betriebskosten Pelletheizung | 1.800 €/Jahr |
| Kalkulationszins | 3 % |
| Nutzungsdauer | 20 Jahre |
| Annuität Wärmepumpe | 1.882 €/Jahr |
| Vollkosten-Vorteil | 98 €/Jahr |
Pelletpreis 0,091 €/kWh (DEPI, Pelletpreis September 2026, 6 t Abnahme). Jahresverbrauch Pelletheizung 20.000 kWh × 0,091 €/kWh = rund 1.800 € (Brennstoff; Wartung, Schornsteinfeger und Ascheabfuhr nicht gesondert angesetzt). Wärmepumpentarif: Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2025 (Stand 01.04.2025).
Annuitätenmethode (VDI 2067)
- a
- Annuitätenfaktor
- q
- 1 + Kalkulationszins
- n
- Nutzungsdauer (Jahre)
- K_0
- Investitionskosten (€)
- K_a
- Vollkosten pro Jahr (€/Jahr)
Normative Grundlagen
- DIN EN 12831-1 — Heizlast von Gebäuden; hier nur in Anlehnung als vereinfachtes Flächenverfahren, ohne Normwerte wiederzugeben
- VDI 2067 Blatt 1 — Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen: die Annuitätenmethode als Methoden-Referenz
Die Vollkosten folgen der Annuitätenmethode nach VDI 2067 Blatt 1: Investition, Nutzungsdauer und Kalkulationszins werden in eine jährliche Rate umgerechnet und um die Betriebskosten ergänzt. Kalkulationszins, Nutzungsdauer, Energiepreise und Förderquote sind Annahmen und keine Zusagen — sie sind zugleich die Stellschrauben, an denen die ausgewiesenen 98 €/Jahr am stärksten kippen. Steuerliche Effekte und Instandsetzungsrücklagen sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wann amortisiert sich die Wärmepumpe gegenüber Pelletheizung?
Wie viel spart die Wärmepumpe pro Jahr?
Was ist die Annuitätenmethode?
Wie wirkt sich die Heizungsförderung aus?
Welcher Kalkulationszins ist sinnvoll?
Wie ändert sich das Bild bei steigenden Energiepreisen?
Nächste Schritte
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