Elektroschutz-Komponenten
Potentialausgleich
Auch bekannt als: Schutzpotentialausgleich, Hauptpotentialausgleich, Potenzialausgleich
Kurzantwort
Potentialausgleich heißt: Schutzleiter, Erder und alle leitfähigen Rohre und Konstruktionsteile, die ins Gebäude führen, werden an der Haupterdungsschiene miteinander verbunden, damit zwischen gleichzeitig berührbaren Teilen keine gefährlichen Spannungsunterschiede entstehen.
Grundlage: DIN VDE 0100-701, DIN VDE 0100-410
Formel-Referenz
Ausführliche Definition
Typische Werte und Bandbreite
| Typischer Bereich | je 10 m Kupfer bei 20 °C: 4 mm² ≈ 44,6 mΩ, 6 mm² ≈ 29,8 mΩ, 10 mm² ≈ 17,9 mΩ, 16 mm² ≈ 11,2 mΩ, 25 mm² ≈ 7,1 mΩ |
|---|---|
| Untergrenze | wenige mΩ bei kurzen, dicken Verbindungen |
| Obergrenze | Orientierung für Potentialausgleichsleiter unter 0,1 Ω (Fachpresse) |
Interaktive Grafik
Kurve zeigt R in mΩ für einen Kupferleiter (einfacher Weg) bei 20 °C. Der Querschnitt lässt sich live umschalten.
Beispiel: bei Länge ℓ = 10 m ergibt sich R = 29,8 mΩ.
Der Widerstand wächst linear mit der Länge und sinkt umgekehrt mit dem Querschnitt: 10 m Kupfer haben mit 6 mm² 29,8 mΩ, mit 16 mm² 11,2 mΩ. Mit 4 mm² erreicht eine Leitung die Orientierung von 0,1 Ω erst ab rund 22 m. Liegt ein Messwert deutlich über der Rechnung, sitzt die Ursache meist an Klemmstellen.
Anwendung in unseren Rechnern
Nachmessen und nachrechnen: Durchgangswiderstand und Niederohmmessung , Widerstand einer PA-Leitung berechnen .
Häufige Missverständnisse
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Was gehört an die Haupterdungsschiene?
Was ist der Unterschied zwischen Potentialausgleich und Erdung?
Wie wird der Potentialausgleich geprüft?
Welchen Querschnitt braucht der Potentialausgleich?
Nächste Schritte
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Siehe auch
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