4,7 kW Heizlast für 120 m² KfW-55-Effizienzhaus
Heizlast KfW-55-Effizienzhaus, 120 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.
Heizlast
4,70 kW
- Spezifische Heizlast
- 35 W/m²
- Transmission/Lüftung
- 4.200 W
- Warmwasser-Reserve
- 500 W
Kurzantwort
4,70 kW Heizlast für ein KfW-55-Effizienzhaus mit 120 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 35 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.
Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Richtwert je Baualtersklasse, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater zu erstellen.
Eigene Werte durchrechnen
Wohnfläche, Baustandard, Wärmequelle, Vorlauftemperatur und Strompreis lassen sich hier frei ändern — Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Kosten aktualisieren sofort.
Wärmepumpen-Rechner
Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Heizkosten für Ihre konkrete Konstellation — alle vier Größen physikbasiert berechnet.
Heizkosten pro Jahr
Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein KfW-55-Haus?
Ein KfW-55-Effizienzhaus darf höchstens 55 Prozent des Jahres-Primärenergiebedarfs eines GEG-Referenzgebäudes erreichen und hält die Transmissionswärmeverluste unter 70 Prozent des Referenzwerts. In dieser Klasse ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung praktisch Pflicht, und solare Gewinne durch große Südfenster decken einen merklichen Teil des Bedarfs. Die spezifische Heizlast liegt bei rund 35 W/m². Für 120 m² Wohnfläche ergibt das mit Warmwasser-Zuschlag eine Heizlast von rund 4,7 kW. Hier arbeitet eine modulierende Wärmepumpe der 5-kW-Klasse im optimalen Teillastbereich — die größere Herausforderung ist eher das Takten bei zu groß gewählter Nennleistung als die Deckung der Spitzenlast. Die Effizienzhaus-Stufe 55 ist zugleich eine Förderstufe: Über zinsverbilligte KfW-Kredite mit Tilgungszuschuss wird der Mehraufwand gegenüber dem gesetzlichen Mindeststandard teilweise zurückgegeben, bewertet nach dem Referenzgebäude-Verfahren.
Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für KfW-55-Effizienzhaus liegt q_h bei 35 W/m². Bei 120 m² Wohnfläche ergibt das 4.200 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 500 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 4,70 kW.
Die spezifischen Werte sind eigene Richtwerte je Baualtersklasse, kein Norm-Auszug. Plausibilisiert sind sie über den Jahres-Wärmebedarf: 35 W/m² × 1.800 Vollbenutzungsstunden ergeben rund 63 kWh/m² im Jahr — zum Vergleich liegt der Wohngebäudebestand im Mittel bei rund 140 kWh/m². Reale Gebäude können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater notwendig.
Mit 4,7 kW liegt die Heizlast im günstigen Bereich für eine kompakte, modulierende Wärmepumpe, deren Nennleistung zur Heizlast passt — kleine Geräte gibt es ab etwa 3 bis 4 kW. Eine deutlich größere Anlage würde hier häufig takten.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Annahmen, Eingangswerte, Formel
Wert bei anderen Parametern
Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 35 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 120 m² Wohnfläche.
Annahmen der Berechnung
Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse
| Beheizte Wohnfläche | 120 m² |
|---|---|
| Baustandard | KfW-55-Effizienzhaus |
| Spezifische Heizlast | 35 W/m² |
| Warmwasser-Reserve | 500 W |
| Heizlast gesamt | 4,7 kW |
Spezifische Heizlast 35 W/m²: eigener Richtwert für KfW-55-Effizienzhäuser. Effiziente Gebäude erreichen eher 1.400 als 1.800 Vollbenutzungsstunden, der Jahres-Wärmebedarf liegt deshalb unter q_h × 1.800 h. Reale Streuung 25–40 W/m².
Heizlast-Modell
- Q_h
- Heizlast gesamt (W)
- q_h
- spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
- A
- beheizte Wohnfläche (m²)
- Q_WW
- Warmwasser-Reserve (W)
Normative Grundlagen
- DIN EN 12831-1 — Heizlast von Gebäuden; hier nur in Anlehnung als vereinfachtes Flächenverfahren, ohne Normwerte wiederzugeben
Die spezifische Heizlast je Baustandard ist eine Bandmitte mit einer Erwartungsbreite von rund ±15 Prozent; reale Bauteilqualität, Lüftungsrate und Klimazone verschieben den Wert. Die 4,70 kW dieser Seite sind damit eine Vorab-Größenordnung für die Geräteauswahl. Für die verbindliche Auslegung gehört eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 in die Hand einer Fachplanung oder eines Energieberaters.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wie groß ist die Heizlast für KfW-55-Effizienzhaus mit 120 m²?
Was bedeutet Heizlast genau?
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 4,70 kW Heizlast?
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Nächste Schritte
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