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5,3 kW Heizlast für 120 m² KfW-55-Effizienzhaus

Heizlast KfW-55-Effizienzhaus, 120 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.

Heizlast

5,30 kW
Spezifische Heizlast
40 W/m²
Transmission/Lüftung
4.800 W
Warmwasser-Reserve
500 W

Kurzantwort

5,30 kW Heizlast für ein KfW-55-Effizienzhaus mit 120 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 40 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.

Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Typische Bandmitte je Baustandard, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch eine Elektrofachkraft oder einen Energieberater zu erstellen.

Wie verändert sich der Wert mit den Parametern?

Heizlast-Kurve KfW-55-Effizienzhaus
Heizlast-Kurve KfW-55-Effizienzhaus Heizlast in Abhaengigkeit von Wohnfläche. 6 Datenpunkte. 80,0 108 136 164 192 220 0,00 2,49 4,99 7,48 9,97 Wohnfläche [m²] Heizlast [kW]

Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 40 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 120 m² Wohnfläche.

Weitere Berechnungen für KfW-55-Haus · 120 m²

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Was bedeutet das in der Praxis?

Ein KfW-55-Effizienzhaus verbraucht maximal 55 Prozent der Energie eines Referenzgebäudes nach GEG. Die spezifische Heizlast liegt bei rund 40 W/m². Für 120 m² Wohnfläche ergibt das einen Wärmebedarf von rund 5 kW. In dieser Klasse arbeitet eine modulierende Wärmepumpe der 5-kW-Klasse im optimalen Bereich.

Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für KfW-55-Effizienzhaus liegt q_h bei 40 W/m². Bei 120 m² Wohnfläche ergibt das 4.800 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 500 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 5,30 kW.

Die spezifischen Werte stammen aus öffentlich publizierten Energieausweis-Mittelwerten des BMWK — sie sind kein 1:1-Norm-Auszug, sondern statistische Bandmitten je Baujahrs-Klasse. Reale Anlagen können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine detaillierte Heizlast nach DIN EN 12831 durch einen Fachplaner oder Energieberater notwendig.

Mit 5,3 kW liegt die Heizlast im günstigen Bereich für eine kompakte Wärmepumpe der 5–8-kW-Klasse. Die Anlage kann das Gebäude komplett heizen und arbeitet überwiegend im optimalen Modulations-Bereich.

Welche Annahmen liegen der Berechnung zugrunde?

Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse

Beheizte Wohnfläche 120
Baustandard KfW-55-Effizienzhaus
Spezifische Heizlast 40 W/m²
Warmwasser-Reserve 500 W
Heizlast gesamt 5,3 kW

Berechnet am 2026-05-21. Spezifische Heizlast 40 W/m² für KfW-55-Standard nach KfW-Förderdatenbank-Auswertung 2024.

Heizlast-Modell

Q_h
Heizlast gesamt (W)
q_h
spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
A
beheizte Wohnfläche (m²)
Q_WW
Warmwasser-Reserve (W)

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination

Wie groß ist die Heizlast für KfW-55-Effizienzhaus mit 120 m²?
Die rechnerische Heizlast beträgt rund 5,30 kW (40 W/m² × 120 m² + 500 W Warmwasser). Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität und Luftwechselrate.
Was bedeutet Heizlast genau?
Die Heizlast ist die maximale Wärmeleistung, die ein Gebäude an einem der kältesten Tage im Jahr (Norm-Außentemperatur) braucht, um die gewünschte Innentemperatur zu halten. Sie wird in kW angegeben und ist die zentrale Dimensionierungs-Größe für jedes Heizsystem.
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 5,30 kW Heizlast?
Als Faustregel sollte die Nennleistung der Wärmepumpe bei der Auslegungs-Außentemperatur (in Deutschland −7 bis −14 °C) der Heizlast entsprechen. Für 5,30 kW Heizlast wäre das eine Wärmepumpe mit 8 kW Nennleistung bei +7 °C Außentemperatur (Lufttypisch) oder 6 kW bei der Auslegungs-Temperatur (Sole-typisch).
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Drei Hebel: (1) Außenwand-Dämmung senkt q_h um 30–60 Prozent, (2) Fenster-Tausch auf 3-fach-Verglasung um 10–20 Prozent, (3) Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung senkt die Lüftungswärme um 70–80 Prozent. Eine Kombination kann ein unsaniertes Altbau-Heizlast von 180 W/m² auf unter 90 W/m² halbieren.
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Eine Heizlast nach DIN EN 12831 berücksichtigt jeden Raum einzeln (Wandflächen, Fensterflächen, Wärmebrücken, Lüftungsverhalten, Anzahl Außenwände). Unsere Schätzung arbeitet mit der spezifischen Heizlast pro m² aus Energieausweis-Mittelwerten und ist deshalb deutlich schneller, aber auch ungenauer. Für die Anlagen-Dimensionierung ist die detaillierte Heizlast Pflicht.

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