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3,1 kW Heizlast für 80 m² MFH-Wohnung

Heizlast Wohnung im Mehrfamilienhaus, 80 m² Wohnfläche — physikbasiert berechnet, mit Sensitivitäts-Kurve und Cross-Links zu Verkabelungs- und Stromkosten-Rechnern.

Heizlast

3,10 kW

Spezifische Heizlast
34 W/m²
Lage-Faktor (Nachbarflächen)
0,75
Transmission/Lüftung
2.700 W
Warmwasser-Reserve
400 W

Kurzantwort

3,10 kW Heizlast für ein Neubau EnEV-2014-Standard mit 80 m² Wohnfläche — spezifischer Bedarf 34 W/m². Wert nach der Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831, Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität.

Grundlage: Spezifische-Heizlast-Methode in Anlehnung an DIN EN 12831 (Wärmebilanz nach beheizter Fläche). Richtwert je Baualtersklasse, Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität. Für die Anlagen-Auslegung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater zu erstellen.

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Eigene Werte durchrechnen

Wohnfläche, Baustandard, Wärmequelle, Vorlauftemperatur und Strompreis lassen sich hier frei ändern — Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Kosten aktualisieren sofort.

Wärmepumpen-Rechner

Heizlast, JAZ, Jahresverbrauch und Heizkosten für Ihre konkrete Konstellation — alle vier Größen physikbasiert berechnet.

1 · Gebäude
max 2.000 m²min 20 m²
m²
50 m²300 m²
max 3.000 Wmin 0 W
W
0 W1.000 W
2 · Wärmepumpe
3 · Betrieb
max 4.000 h/Jahrmin 500 h/Jahr
h/Jahr
1.200 h/Jahr2.400 h/Jahr
max 50 %min 0 %
%
0 %20 %
max 1 €/kWhmin 0,05 €/kWh
€/kWh
0,15 €/kWh0,5 €/kWh

Heizkosten pro Jahr

1.701€
4.596 kWh × 0,37 €/kWh
Heizlast8,9 kW
JAZ3,80 bei 35 °C
Wärmeenergie/Jahr16.110 kWh
Strom/Jahr4.596 kWh
davon Heizstab483 kWh
Wärmepumpentarif (0,27 €/kWh)
Heizkosten 1.241 €/Jahr
Ersparnis 460 €/Jahr bei separatem Zähler
Erwartungswert ±15 % je nach realer Bauteilqualität und Klimazone. Für die Anlagen-Auslegung eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 durch Heizungsfachbetrieb oder Energieberater.

Wie viel Heizleistung braucht eine 80-m²-Wohnung?

Eine 80-m²-Wohnung im EnEV-2014-Mehrfamilienhaus profitiert von den geheizten Nachbarwohnungen darüber, darunter und seitlich — nur die Außenwände und gegebenenfalls Dach oder Kellerdecke verlieren Wärme. Gerechnet wird deshalb mit dem EnEV-2014-Richtwert (45 W/m²) und einem Abschlag von 25 Prozent: rund 34 W/m². Für 80 m² Wohnfläche ergibt das mit Warmwasser-Zuschlag eine Heizlast von rund 3,1 kW. Zur Wahl stehen eine zentrale Wärmepumpe für das gesamte Gebäude mit Wärmemengenzählern pro Wohnung oder eine kleine dezentrale Wohnungs-Wärmepumpe. Im Mehrfamilienhaus sind Schallschutz, gemeinschaftliche Beschlüsse und die Platzierung der Außeneinheit die größeren Hürden als die reine Heizlast.

Das Modell rechnet die Heizlast aus der beheizten Wohnfläche mal einem spezifischen Bedarfswert q_h, der sich am Gebäude-Standard orientiert: Q_h = q_h × A. Für Neubau EnEV-2014-Standard liegt q_h bei 45 W/m², mit dem Lage-Faktor 0,75 für beheizte Nachbarflächen bei rund 34 W/m². Bei 80 m² Wohnfläche ergibt das 2.700 W Transmissions- und Lüftungswärme, plus rund 400 W Reserve für die Warmwasser-Bereitung — in Summe rund 3,10 kW.

Die spezifischen Werte sind eigene Richtwerte je Baualtersklasse, kein Norm-Auszug. Plausibilisiert sind sie über den Jahres-Wärmebedarf: 45 W/m² × 1.800 Vollbenutzungsstunden ergeben rund 81 kWh/m² im Jahr — zum Vergleich liegt der Wohngebäudebestand im Mittel bei rund 140 kWh/m². Reale Gebäude können je nach Bauteilqualität, Lüftungsverhalten und Wärmebrücken 15 Prozent darüber oder darunter liegen. Für die Anlagen-Dimensionierung ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Heizungsfachbetrieb, Fachplaner oder Energieberater notwendig.

Mit 3,1 kW liegt die Heizlast im günstigen Bereich für eine kompakte, modulierende Wärmepumpe, deren Nennleistung zur Heizlast passt — kleine Geräte gibt es ab etwa 3 bis 4 kW. Eine deutlich größere Anlage würde hier häufig takten.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Annahmen, Eingangswerte, Formel

Wert bei anderen Parametern

Heizlast-Kurve Neubau EnEV-2014-Standard
Heizlast-Kurve Neubau EnEV-2014-Standard Heizlast in Abhängigkeit von Wohnfläche. 6 Datenpunkte. 80,0 108 136 164 192 220 0,00 2,11 4,23 6,34 8,45 Wohnfläche [m²] Heizlast [kW]

Heizlast in Abhängigkeit von der Wohnfläche bei q_h = 34 W/m². Die markierte Marke liegt bei der hier gewählten 80 m² Wohnfläche.

Annahmen der Berechnung

Eingangswerte und Berechnungs-Ergebnisse

Beheizte Wohnfläche 80 m²
Baustandard Neubau EnEV-2014-Standard
Spezifische Heizlast 34 W/m²
Lage-Faktor (Nachbarflächen) 0,75
Warmwasser-Reserve 400 W
Heizlast gesamt 3,1 kW

Richtwert 45 W/m² für EnEV-2014-Gebäude mit Lage-Faktor 0,75: MFH-Wohnungen liegen 20–30 Prozent unter der spezifischen Heizlast vergleichbarer Einfamilienhäuser, da Nachbarflächen mitgeheizt werden.

Heizlast-Modell

Q_h
Heizlast gesamt (W)
q_h
spezifische Heizlast je Baustandard (W/m²)
A
beheizte Wohnfläche (m²)
Q_WW
Warmwasser-Reserve (W)

Normative Grundlagen

  • DIN EN 12831-1 — Heizlast von Gebäuden; hier nur in Anlehnung als vereinfachtes Flächenverfahren, ohne Normwerte wiederzugeben

Die spezifische Heizlast je Baustandard ist eine Bandmitte mit einer Erwartungsbreite von rund ±15 Prozent; reale Bauteilqualität, Lüftungsrate und Klimazone verschieben den Wert. Die 3,10 kW dieser Seite sind damit eine Vorab-Größenordnung für die Geräteauswahl. Für die verbindliche Auslegung gehört eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831 in die Hand einer Fachplanung oder eines Energieberaters.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Wie groß ist die Heizlast für Neubau EnEV-2014-Standard mit 80 m²?
Die rechnerische Heizlast beträgt rund 3,10 kW (34 W/m² × 80 m² + 400 W Warmwasser). Erwartungswert ±15 Prozent je nach realer Bauteilqualität und Luftwechselrate.
Was bedeutet Heizlast genau?
Die Heizlast ist die maximale Wärmeleistung, die ein Gebäude an einem der kältesten Tage im Jahr (Norm-Außentemperatur) braucht, um die gewünschte Innentemperatur zu halten. Sie wird in kW angegeben und ist die zentrale Dimensionierungs-Größe für jedes Heizsystem.
Welche Wärmepumpen-Größe passt zu 3,10 kW Heizlast?
Als Faustregel sollte die Nennleistung der Wärmepumpe bei der Auslegungs-Außentemperatur (in Deutschland −7 bis −14 °C) der Heizlast entsprechen. Für 3,10 kW Heizlast wäre das eine Wärmepumpe mit 5 kW Nennleistung bei +7 °C Außentemperatur (Lufttypisch) oder 4 kW bei der Auslegungs-Temperatur (Sole-typisch).
Wie kann ich die Heizlast reduzieren?
Drei Hebel: (1) Außenwand-Dämmung senkt q_h um 30–60 Prozent, (2) Fenster-Tausch auf 3-fach-Verglasung um 10–20 Prozent, (3) Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung senkt die Lüftungswärme um 70–80 Prozent. Eine Kombination kann die spezifische Heizlast eines unsanierten Altbaus von rund 120 W/m² etwa auf das Niveau eines Gebäudes von 1995–2010 (rund 65 W/m²) senken.
Was unterscheidet diese Schätzung von einer Norm-Heizlast?
Eine Heizlast nach DIN EN 12831 berücksichtigt jeden Raum einzeln (Wandflächen, Fensterflächen, Wärmebrücken, Lüftungsverhalten, Anzahl Außenwände). Unsere Schätzung arbeitet mit einem Richtwert der spezifischen Heizlast pro m² je Baualtersklasse und ist deshalb deutlich schneller, aber auch ungenauer. Für die Anlagen-Dimensionierung ist die detaillierte Heizlast Pflicht.

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