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Phasenumschaltung beim Überschussladen: die Lücke zwischen 1,38 und 4,14 kW

Phasenumschaltung beim Überschussladen: die Lücke 1,4–4,1 kW — 3-phasig, 6,0–16,0 A bei 230 V Strangspannung.

Mindest-Überschuss für den Start

4140 W
Startschwelle
4740 W
Stoppschwelle
4140 W
Regelbereich
bis 11040 W
Stellweite
690 W/A

Kurzantwort

Dreiphasiges Überschussladen startet ab 4140 W freiem PV-Überschuss (3 × 230 V × 6 A). Mit 300 W Grundlast und 300 W Hysterese liegt die Startschwelle bei 4740 W; geregelt wird bis 11040 W in 690-W-Schritten je Ampere.

Grundlage: P = 3 × 230 V × I · 6-A-Minimum des Ladestandards

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →
Nutzbare Ladeleistung über dem PV-Überschuss — Phasenumschaltung 1/3
Nutzbare Ladeleistung über dem PV-Überschuss — Phasenumschaltung 1/3 Nutzbare Ladeleistung in Abhaengigkeit von Freier PV-Überschuss. 11 Datenpunkte. 4140 W Minimum 11040 W Maximum 0,00 2760 5520 8280 11040 13800 0,00 3091 6182 9274 12365 Freier PV-Überschuss [W] Nutzbare Ladeleistung [W]

Nutzbare Ladeleistung über dem freien PV-Überschuss: 0 W unterhalb der Mindest-Ladeleistung von 4140 W, darüber folgt die Ladung dem Überschuss bis zur Obergrenze von 11040 W.

Bezugsquellen — passend zur Berechnung

Bezugsquellen für diese Anwendung

Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

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Weitere Berechnungen für Phasenumschaltung 1/3

Passende Folgeberechnungen für diese Parameter-Kombination.

Wie viel frisst die Haus-Grundlast vom Überschuss?

Start- und Stoppschwelle über typische Haus-Grundlasten: Mindest-Ladeleistung 4140 W plus Grundlast plus/minus 300 W Hysterese.

Grundlast Startschwelle (PV) Stoppschwelle (PV)
100 W 4540 W 3940 W
200 W 4640 W 4040 W
300 W angenommen 4740 W 4140 W
500 W 4940 W 4340 W
800 W 5240 W 4640 W

PV-Erzeugung, nicht Überschuss: Die Grundlast ist in den Schwellen bereits enthalten.

Wo wird der Überschuss gemessen — und womit?

Überschuss ist die saldierte Differenz aus PV-Erzeugung und Hausverbrauch — gemessen wird sie am Hausanschluss, nicht am einzelnen Gerät. Ein 3-Phasen-Messgerät mit Stromwandler-Klemmen (beim Shelly Pro 3EM laut Datenblatt bis 120 A je Phase) liefert den Summenwert, den Wallbox oder Energiemanagement als Regelgröße nutzen. Die Montage am Zählerplatz übernimmt eine Elektrofachkraft.

Was heißt das für meine Anlage?

Zwischen 1.380 W (einphasiges Minimum) und 4.140 W (dreiphasiges Minimum) klafft die Umschalt-Lücke: Eine rein dreiphasige Wallbox kann in diesem Bereich gar nicht aus Überschuss laden, obwohl reichlich Leistung übrig ist. Wallboxen mit automatischer Phasenumschaltung lösen das, indem sie unterhalb von rund 4,1 kW auf eine Phase wechseln und den Bereich ab 1,38 kW erschließen. Der Umschaltvorgang selbst unterbricht die Ladung kurz und soll nicht im Minutentakt pendeln — übliche Regelungen halten die neue Phasenzahl für mehrere Minuten, bevor sie zurückwechseln. Wichtig bei der Planung: Die Umschaltung gehört in die Wallbox oder ein dafür ausgelegtes Schütz-Konzept, nicht in nachträgliche Bastellösungen — hier ist die Elektrofachkraft gefragt.

Die Mindest-Ladeleistung folgt aus P = n · U · I = 3 × 230 V × 6 A = 4140 W. Dazu kommt die Grundlast des Hauses (300 W), die die PV zuerst decken muss, plus eine Hysterese von 300 W gegen Wolken-Takten — zusammen die Startschwelle von 4740 W PV-Erzeugung.

Zwischen 4140 und 11040 W folgt die Ladeleistung dem Überschuss in 690-W-Schritten — je Ampere Ladestrom auf drei Phasen. Wichtig ist, dass Start- (4740 W) und Stoppschwelle (4140 W) nicht zusammenfallen, sonst pendelt die Ladung bei wechselhaftem Himmel im Minutentakt.

Die Messbasis liefert ein saldierendes Energiemessgerät am Hausanschluss — beim Shelly Pro 3EM über Stromwandler-Klemmen bis 120 A je Phase (Datenblatt-Angabe). Das Messgerät regelt selbst nichts: Die Entscheidung trifft die Wallbox oder ein Energiemanagement, das die Werte lokal ausliest. Montage am Hausanschluss und alle Arbeiten an der Verteilung übernimmt eine Elektrofachkraft.

Annahmen und berechnete Schwellen

Anwendung Phasenumschaltung beim Überschussladen: die Lücke 1,4–4,1 kW
Phasen 3
Strangspannung 230 V
Stromfenster 6,0–16,0 A
Mindest-Ladeleistung 4140 W
Maximal-Leistung 11040 W
Stellweite je Ampere 690 W
Grundlast (angenommen) 300 W
Hysterese 300 W
Startschwelle (PV-Erzeugung) 4740 W
Stoppschwelle (PV-Erzeugung) 4140 W

Berechnet am 2026-07-07. Reine Leistungs-Algebra; das 6-A-Minimum des Ladestandards wird referenziert. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen.

Berechnungsgrundlage

P_min
Mindest-Ladeleistung (W)
n
Anzahl Ladephasen
U
Strangspannung (V)
I_min
kleinster Ladestrom (A)

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination

Ab wie viel PV-Überschuss startet Phasenumschaltung 1/3?
Rechnerisch ab 4140 W (3 × 230 V × 6 A). Praktisch liegt die Startschwelle höher: Grundlast des Hauses (hier 300 W) und Hysterese (300 W) addieren sich zu 4740 W PV-Erzeugung, ab der ein stabiler Start möglich ist.
Warum braucht die Regelung eine Hysterese?
Ohne Abstand zwischen Start- und Stoppschwelle pendelt die Ladung bei jeder Wolke: Start bei 4740 W, kurzer Einbruch, Stopp, wieder Start. Die Hysterese von 300 W plus eine Stopp-Verzögerung von einigen Minuten glätten das — gut für Schütz, Wallbox und Fahrzeug-Elektronik.
Reicht ein Mess-Zwischenstecker als Datenbasis für die Regelung?
Für die Überschuss-Regelung nicht: Der Zwischenstecker sieht nur ein einzelnes Gerät, nicht die Bilanz am Hausanschluss. Überschuss ist aber genau die saldierte Differenz aus PV-Erzeugung und Hausverbrauch — dafür braucht es die Messung über alle drei Phasen am Zählerplatz.
Was ist die Umschalt-Lücke zwischen ein- und dreiphasig?
Der Bereich zwischen 1.380 W (einphasiges Minimum) und 4.140 W (dreiphasiges Minimum): Eine rein dreiphasige Wallbox kann hier nicht aus Überschuss laden, obwohl Leistung übrig ist. Wallboxen mit automatischer 1/3-Phasen-Umschaltung erschließen die Lücke, indem sie unterhalb von rund 4,1 kW auf eine Phase wechseln.

Verwandte Berechnungen

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Berechnungsgrundlage

Alle Werte folgen aus der Leistungs-Algebra P = n · U · I: Die Mindest-Ladeleistung aus dem kleinsten Ladestrom (6 A nach dem Ladestandard IEC 61851), die Start- und Stoppschwelle aus Mindestleistung plus Grundlast plus bzw. minus Hysterese. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen, keine Messwerte.

Die Geräteangaben zur Messung (Stromwandler-Bereich, Phasenzahl) stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern; im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts. Regelverhalten und Schwellen der eigenen Anlage bestimmen Wallbox bzw. Energiemanagement — deren Dokumentation ist die verbindliche Referenz.