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Heizstab aus PV-Überschuss takten: 6 kW fest, Schwellen mit Hysterese

Heizstab aus PV-Überschuss takten: Schwellen ohne Flattern — 3-phasig, 8,7–8,7 A bei 230 V Strangspannung.

Mindest-Überschuss für den Start

6000 W
Startschwelle
6600 W
Stoppschwelle
6000 W
Regelbereich
fest
Stellweite
690 W/A

Kurzantwort

Die fest geschaltete 6-kW-Last braucht mindestens 6000 W freien PV-Überschuss — darunter zieht jeder Einschaltvorgang die Differenz aus dem Netz. Mit 300 W Grundlast und 300 W Hysterese liegt die praktikable Startschwelle bei 6600 W PV-Leistung, gestoppt wird unter 6000 W.

Grundlage: P = 3 × 230 V × I · 6-A-Minimum des Ladestandards

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →
Nutzbare Ladeleistung über dem PV-Überschuss — Heizstab takten
Nutzbare Ladeleistung über dem PV-Überschuss — Heizstab takten Nutzbare Ladeleistung in Abhaengigkeit von Freier PV-Überschuss. 11 Datenpunkte. 6000 W Minimum 6000 W Maximum 0,00 1500 3000 4500 6000 7500 0,00 1680 3360 5040 6720 Freier PV-Überschuss [W] Nutzbare Ladeleistung [W]

Nutzbare Ladeleistung über dem freien PV-Überschuss: 0 W unterhalb der Mindest-Ladeleistung von 6000 W, darüber folgt die Ladung dem Überschuss bis zur Obergrenze von 6000 W.

Bezugsquellen — passend zur Berechnung

Bezugsquellen für diese Anwendung

Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

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Weitere Berechnungen für Heizstab takten

Passende Folgeberechnungen für diese Parameter-Kombination.

Wie viel frisst die Haus-Grundlast vom Überschuss?

Start- und Stoppschwelle über typische Haus-Grundlasten: Mindest-Ladeleistung 6000 W plus Grundlast plus/minus 300 W Hysterese.

Grundlast Startschwelle (PV) Stoppschwelle (PV)
100 W 6400 W 5800 W
200 W 6500 W 5900 W
300 W angenommen 6600 W 6000 W
500 W 6800 W 6200 W
800 W 7100 W 6500 W

PV-Erzeugung, nicht Überschuss: Die Grundlast ist in den Schwellen bereits enthalten.

Wo wird der Überschuss gemessen — und womit?

Überschuss ist die saldierte Differenz aus PV-Erzeugung und Hausverbrauch — gemessen wird sie am Hausanschluss, nicht am einzelnen Gerät. Ein 3-Phasen-Messgerät mit Stromwandler-Klemmen (beim Shelly Pro 3EM laut Datenblatt bis 120 A je Phase) liefert den Summenwert, den Wallbox oder Energiemanagement als Regelgröße nutzen. Die Montage am Zählerplatz übernimmt eine Elektrofachkraft.

Was heißt das für meine Anlage?

Ein hart geschalteter Heizstab kennt kein Regeln: Er zieht seine Nennleistung ganz oder gar nicht. Ein 6-kW-Heizstab braucht also mindestens 6.000 W freien Überschuss, sonst holt sich jeder Einschaltvorgang die Differenz aus dem Netz. Das macht die Schwellen-Wahl wichtiger als bei der Wallbox: Startschwelle deutlich über der Nennleistung (Grundlast plus Hysterese-Reserve), Stoppschwelle mit Abstand darunter, dazu eine Mindest-Laufzeit — sonst flattert das Schütz bei jeder Wolke. Wer feiner dosieren will, teilt den Heizstab auf schaltbare Stufen (3/6/9 kW über die drei Wendeln) oder setzt einen stufenlosen Leistungssteller ein. Den Messwert liefert das 3-Phasen-Messgerät, das Schalten übernimmt ein Aktor mit potenzialfreien Kontakten.

Die Mindest-Ladeleistung folgt aus P = n · U · I = 3 × 230 V × 8,7 A = 6000 W. Dazu kommt die Grundlast des Hauses (300 W), die die PV zuerst decken muss, plus eine Hysterese von 300 W gegen Wolken-Takten — zusammen die Startschwelle von 6600 W PV-Erzeugung.

Weil die Last nicht regelbar ist, zählt die Schwellen-Disziplin doppelt: Start- und Stoppschwelle liegen 600 W auseinander, dazu gehört eine Mindest-Laufzeit von einigen Minuten. Ohne beides schaltet das Schütz bei jeder Wolke — Kontaktverschleiß ohne Energiegewinn. Feiner wird es mit schaltbaren Stufen oder einem stufenlosen Leistungssteller.

Die Messbasis liefert ein saldierendes Energiemessgerät am Hausanschluss — beim Shelly Pro 3EM über Stromwandler-Klemmen bis 120 A je Phase (Datenblatt-Angabe). Das Messgerät regelt selbst nichts: Die Entscheidung trifft die Wallbox oder ein Energiemanagement, das die Werte lokal ausliest. Montage am Hausanschluss und alle Arbeiten an der Verteilung übernimmt eine Elektrofachkraft.

Annahmen und berechnete Schwellen

Anwendung Heizstab aus PV-Überschuss takten: Schwellen ohne Flattern
Phasen 3
Strangspannung 230 V
Stromfenster 8,7–8,7 A
Mindest-Ladeleistung 6000 W
Maximal-Leistung 6000 W
Stellweite je Ampere 690 W
Grundlast (angenommen) 300 W
Hysterese 300 W
Startschwelle (PV-Erzeugung) 6600 W
Stoppschwelle (PV-Erzeugung) 6000 W

Berechnet am 2026-07-07. Reine Leistungs-Algebra; das 6-A-Minimum des Ladestandards wird referenziert. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen.

Berechnungsgrundlage

P_min
Mindest-Ladeleistung (W)
n
Anzahl Ladephasen
U
Strangspannung (V)
I_min
kleinster Ladestrom (A)

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination

Ab wie viel PV-Überschuss startet Heizstab takten?
Rechnerisch ab 6000 W (3 × 230 V × 8,7 A). Praktisch liegt die Startschwelle höher: Grundlast des Hauses (hier 300 W) und Hysterese (300 W) addieren sich zu 6600 W PV-Erzeugung, ab der ein stabiler Start möglich ist.
Warum braucht die Regelung eine Hysterese?
Ohne Abstand zwischen Start- und Stoppschwelle pendelt die Ladung bei jeder Wolke: Start bei 6600 W, kurzer Einbruch, Stopp, wieder Start. Die Hysterese von 300 W plus eine Stopp-Verzögerung von einigen Minuten glätten das — gut für Schütz, Wallbox und Fahrzeug-Elektronik.
Reicht ein Mess-Zwischenstecker als Datenbasis für die Regelung?
Für die Überschuss-Regelung nicht: Der Zwischenstecker sieht nur ein einzelnes Gerät, nicht die Bilanz am Hausanschluss. Überschuss ist aber genau die saldierte Differenz aus PV-Erzeugung und Hausverbrauch — dafür braucht es die Messung über alle drei Phasen am Zählerplatz.
Wie takte ich einen Heizstab, ohne das Schütz zu verschleißen?
Mit drei Regeln: Startschwelle deutlich über der Nennleistung (hier 6600 W), Stoppschwelle mit Abstand darunter (6000 W) und eine Mindest-Laufzeit von mehreren Minuten. Wer häufiger schalten will, teilt den Heizstab in Stufen oder setzt einen stufenlosen Leistungssteller ein — jeder vermiedene Schaltzyklus verlängert das Kontaktleben.

Verwandte Berechnungen

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Berechnungsgrundlage

Alle Werte folgen aus der Leistungs-Algebra P = n · U · I: Die Mindest-Ladeleistung aus dem kleinsten Ladestrom (6 A nach dem Ladestandard IEC 61851), die Start- und Stoppschwelle aus Mindestleistung plus Grundlast plus bzw. minus Hysterese. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen, keine Messwerte.

Die Geräteangaben zur Messung (Stromwandler-Bereich, Phasenzahl) stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern; im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts. Regelverhalten und Schwellen der eigenen Anlage bestimmen Wallbox bzw. Energiemanagement — deren Dokumentation ist die verbindliche Referenz.