Heizstab aus PV-Überschuss takten: 6 kW fest, Schwellen mit Hysterese
Heizstab aus PV-Überschuss takten: Schwellen ohne Flattern — 3-phasig, 8,7–8,7 A bei 230 V Strangspannung.
Mindest-Überschuss für den Start
Kurzantwort
Die fest geschaltete 6-kW-Last braucht mindestens 6000 W freien PV-Überschuss — darunter zieht jeder Einschaltvorgang die Differenz aus dem Netz. Mit 300 W Grundlast und 300 W Hysterese liegt die praktikable Startschwelle bei 6600 W PV-Leistung, gestoppt wird unter 6000 W.
Grundlage: P = 3 × 230 V × I · 6-A-Minimum des Ladestandards
Nutzbare Ladeleistung über dem freien PV-Überschuss: 0 W unterhalb der Mindest-Ladeleistung von 6000 W, darüber folgt die Ladung dem Überschuss bis zur Obergrenze von 6000 W.
Bezugsquellen — passend zur Berechnung
Bezugsquellen für diese Anwendung
Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

Shelly Pro 3EM (Überschuss-Messwert)
Shelly Pro 3EM
ab 158,00 €Bei Shelly ansehen → *
Shelly Pro 3 (3 potenzialfreie Kontakte für den Heizstab)
Shelly Pro 3
ab 90,00 €Bei Shelly ansehen → *
* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.
Weitere Berechnungen für Heizstab takten
Passende Folgeberechnungen für diese Parameter-Kombination.
Wie viel frisst die Haus-Grundlast vom Überschuss?
Start- und Stoppschwelle über typische Haus-Grundlasten: Mindest-Ladeleistung 6000 W plus Grundlast plus/minus 300 W Hysterese.
| Grundlast | Startschwelle (PV) | Stoppschwelle (PV) |
|---|---|---|
| 100 W | 6400 W | 5800 W |
| 200 W | 6500 W | 5900 W |
| 300 W angenommen | 6600 W | 6000 W |
| 500 W | 6800 W | 6200 W |
| 800 W | 7100 W | 6500 W |
PV-Erzeugung, nicht Überschuss: Die Grundlast ist in den Schwellen bereits enthalten.
Wo wird der Überschuss gemessen — und womit?
Überschuss ist die saldierte Differenz aus PV-Erzeugung und Hausverbrauch — gemessen wird sie am Hausanschluss, nicht am einzelnen Gerät. Ein 3-Phasen-Messgerät mit Stromwandler-Klemmen (beim Shelly Pro 3EM laut Datenblatt bis 120 A je Phase) liefert den Summenwert, den Wallbox oder Energiemanagement als Regelgröße nutzen. Die Montage am Zählerplatz übernimmt eine Elektrofachkraft.
Was heißt das für meine Anlage?
Ein hart geschalteter Heizstab kennt kein Regeln: Er zieht seine Nennleistung ganz oder gar nicht. Ein 6-kW-Heizstab braucht also mindestens 6.000 W freien Überschuss, sonst holt sich jeder Einschaltvorgang die Differenz aus dem Netz. Das macht die Schwellen-Wahl wichtiger als bei der Wallbox: Startschwelle deutlich über der Nennleistung (Grundlast plus Hysterese-Reserve), Stoppschwelle mit Abstand darunter, dazu eine Mindest-Laufzeit — sonst flattert das Schütz bei jeder Wolke. Wer feiner dosieren will, teilt den Heizstab auf schaltbare Stufen (3/6/9 kW über die drei Wendeln) oder setzt einen stufenlosen Leistungssteller ein. Den Messwert liefert das 3-Phasen-Messgerät, das Schalten übernimmt ein Aktor mit potenzialfreien Kontakten.
Die Mindest-Ladeleistung folgt aus P = n · U · I = 3 × 230 V × 8,7 A = 6000 W. Dazu kommt die Grundlast des Hauses (300 W), die die PV zuerst decken muss, plus eine Hysterese von 300 W gegen Wolken-Takten — zusammen die Startschwelle von 6600 W PV-Erzeugung.
Weil die Last nicht regelbar ist, zählt die Schwellen-Disziplin doppelt: Start- und Stoppschwelle liegen 600 W auseinander, dazu gehört eine Mindest-Laufzeit von einigen Minuten. Ohne beides schaltet das Schütz bei jeder Wolke — Kontaktverschleiß ohne Energiegewinn. Feiner wird es mit schaltbaren Stufen oder einem stufenlosen Leistungssteller.
Die Messbasis liefert ein saldierendes Energiemessgerät am Hausanschluss — beim Shelly Pro 3EM über Stromwandler-Klemmen bis 120 A je Phase (Datenblatt-Angabe). Das Messgerät regelt selbst nichts: Die Entscheidung trifft die Wallbox oder ein Energiemanagement, das die Werte lokal ausliest. Montage am Hausanschluss und alle Arbeiten an der Verteilung übernimmt eine Elektrofachkraft.
Annahmen und berechnete Schwellen
| Anwendung | Heizstab aus PV-Überschuss takten: Schwellen ohne Flattern |
|---|---|
| Phasen | 3 |
| Strangspannung | 230 V |
| Stromfenster | 8,7–8,7 A |
| Mindest-Ladeleistung | 6000 W |
| Maximal-Leistung | 6000 W |
| Stellweite je Ampere | 690 W |
| Grundlast (angenommen) | 300 W |
| Hysterese | 300 W |
| Startschwelle (PV-Erzeugung) | 6600 W |
| Stoppschwelle (PV-Erzeugung) | 6000 W |
Berechnet am 2026-07-07. Reine Leistungs-Algebra; das 6-A-Minimum des Ladestandards wird referenziert. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen.
Berechnungsgrundlage
- P_min
- Mindest-Ladeleistung (W)
- n
- Anzahl Ladephasen
- U
- Strangspannung (V)
- I_min
- kleinster Ladestrom (A)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Ab wie viel PV-Überschuss startet Heizstab takten?
Warum braucht die Regelung eine Hysterese?
Reicht ein Mess-Zwischenstecker als Datenbasis für die Regelung?
Wie takte ich einen Heizstab, ohne das Schütz zu verschleißen?
Verwandte Berechnungen
Weitere Rechner-Seiten mit inhaltlichem Bezug zu dieser Berechnung.
Alle Rechner
Berechnungsgrundlage
Alle Werte folgen aus der Leistungs-Algebra P = n · U · I: Die Mindest-Ladeleistung aus dem kleinsten Ladestrom (6 A nach dem Ladestandard IEC 61851), die Start- und Stoppschwelle aus Mindestleistung plus Grundlast plus bzw. minus Hysterese. Grundlast und Hysterese sind Planungsannahmen, keine Messwerte.
Die Geräteangaben zur Messung (Stromwandler-Bereich, Phasenzahl) stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern; im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts. Regelverhalten und Schwellen der eigenen Anlage bestimmen Wallbox bzw. Energiemanagement — deren Dokumentation ist die verbindliche Referenz.