Shelly 1 für ohmsche Lasten: bis 3680 W (16 A)
Shelly 1 für Warmwasser-Boiler und Durchlauf-Kleingeräte — ohmsche Last (Heizung) an Shelly 1. Nennstrom: 16 A ohmsch · 8 A induktiv (Richtwert).
Dauerstrom bei 3500 W
Kurzantwort
Shelly 1 schaltet eine 3500-W-ohmsche Last: 15,22 A Dauerstrom, 95 % des 16-A-Nennstroms — im Grenzbereich.
Grundlage: Shelly 1 · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom
Dauerstrom I = P / U über die Lastleistung. Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 16 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.
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Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

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Welche Last verträgt der Shelly 1 wirklich?
Shelly 1 an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 16 A.
| Last | Dauerstrom | Auslastung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| 500 W | 2,17 A | 14 % | ✓ Geeignet |
| 1000 W | 4,35 A | 27 % | ✓ Geeignet |
| 1500 W | 6,52 A | 41 % | ✓ Geeignet |
| 2000 W | 8,70 A | 54 % | ✓ Geeignet |
| 2500 W | 10,87 A | 68 % | ✓ Geeignet |
| 3000 W | 13,04 A | 82 % | △ Grenzbereich |
| 3500 W | 15,22 A | 95 % | △ Grenzbereich |
Bewertung gegen 16 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.
Warum ist die Lastart wichtiger als die reine Wattzahl?
Ob ein Aktor eine Last sicher schaltet, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Shelly 1 für diese Last?
Ein einphasiger Warmwasser-Boiler oder ein kleiner Untertisch-Durchlauferhitzer mit 3 500 W liegt mit 15,2 A dicht an der 16-A-Grenze des Shelly 1. Das funktioniert, lässt aber kaum Reserve — und genau hier zeigt sich, warum der potenzialfreie Trockenkontakt des Shelly 1 (ohne eigene Messung) für solche Dauerlasten an seiner spezifizierten Obergrenze betrieben wird. Für planbaren Spielraum sollte ein 16-A-Aktor nicht dauerhaft über rund 80 Prozent, also etwa 2 900 W, ohmsch belastet werden. Große Durchlauferhitzer mit 18–24 kW sind dreiphasig und gehören ohnehin nie hinter einen einphasigen Funkaktor.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 3500 W / 230 V = 15,22 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Shelly 1 für diese Lastart ist 16 A, die Auslastung beträgt damit 95 Prozent.
Mit 95 Prozent liegt die Last dicht an der Nenngrenze. Das ist für eine ohmsche Last grundsätzlich zulässig, lässt aber keine Reserve für Toleranzen oder Netzschwankungen — als Faustregel sollte ein Relais dauerhaft nicht über 80 Prozent belastet werden.
Der Shelly 1 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Shelly 1 |
|---|---|
| Hersteller | Shelly |
| Lastart | ohmsche Last (Heizung) |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 16 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 8 A |
| Kanäle | 1 |
| Leistungsmessung | nein |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 3500 W |
| Dauerstrom | 15,22 A |
Berechnet am 2026-05-30. Nennströme aus öffentlichen Shelly-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Last darf der Shelly 1 maximal schalten?
Eignet sich der Shelly 1 für ohmsche Last (Heizung)?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Shelly 1?
Lässt sich der Shelly 1 lokal ohne Cloud betreiben?
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Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus dem Ohmschen Gesetz
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Die Nennströme stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern von Shelly; die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte, der genaue AC3-Wert steht im jeweiligen Datenblatt. Anlauf- und Inrush- Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts.