Sonoff BASIC R2 für ohmsche Lasten: bis 2300 W (10 A)
Sonoff BASIC R2 für ohmsche Heizlasten (10 A) — ohmsche Last (Heizung) an Sonoff BASIC R2. Nennstrom: 10 A ohmsch · 5 A induktiv (Richtwert).
Dauerstrom bei 1500 W
Kurzantwort
Sonoff BASIC R2 schaltet eine 1500-W-ohmsche Last: 6,52 A Dauerstrom, 65 % des 10-A-Nennstroms — sicher schaltbar.
Grundlage: Sonoff BASIC R2 · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom
Dauerstrom I = P / U über die Lastleistung. Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 10 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.
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Welche Last verträgt der Sonoff BASIC R2 wirklich?
Sonoff BASIC R2 an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 10 A.
| Last | Dauerstrom | Auslastung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| 500 W | 2,17 A | 22 % | ✓ Geeignet |
| 1000 W | 4,35 A | 43 % | ✓ Geeignet |
| 1500 W | 6,52 A | 65 % | ✓ Geeignet |
| 2000 W | 8,70 A | 87 % | △ Grenzbereich |
| 2200 W | 9,57 A | 96 % | △ Grenzbereich |
| 2500 W | 10,87 A | 109 % | ✗ Ungeeignet |
Bewertung gegen 10 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.
Warum ist die Lastart wichtiger als die reine Wattzahl?
Ob ein Aktor eine Last sicher schaltet, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Sonoff BASIC R2 für diese Last?
Der Sonoff BASIC R2 ist der preiswerte Einstiegs-Schaltaktor mit 10 A Nennstrom, was bei 230 V einer Dauerlast von rund 2 200 W entspricht. Für eine kleine Infrarotheizung, eine Heizmatte oder ein Aquarium-Heizelement mit 1 500 W ist das komfortabel: 6,5 A bedeuten nur 65 Prozent Auslastung. Wichtig ist die ehrliche 10-A-Grenze — anders als die 16-A-Shelly-Modelle darf der Sonoff BASIC keine größeren Heizgeräte dauerhaft tragen. Ab etwa 1 760 W (80 Prozent von 10 A) sollte auf ein 16-A-Modell gewechselt werden, gerade weil der BASIC keine Leistungsmessung zur Überwachung mitbringt.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 1500 W / 230 V = 6,52 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Sonoff BASIC R2 für diese Lastart ist 10 A, die Auslastung beträgt damit 65 Prozent.
Bei einer rein ohmschen Last gibt es keinen Einschalt- oder Anlaufstrom — der Strom ist von Anfang an konstant. Mit 65 Prozent Auslastung bleibt komfortabler Abstand zur Nenngrenze; der Sonoff BASIC R2 kann diese Last dauerhaft tragen.
Der Sonoff BASIC R2 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Sonoff BASIC R2 |
|---|---|
| Hersteller | Sonoff |
| Lastart | ohmsche Last (Heizung) |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 10 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 5 A |
| Kanäle | 1 |
| Leistungsmessung | nein |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 1500 W |
| Dauerstrom | 6,52 A |
Berechnet am 2026-05-30. Nennströme aus öffentlichen Sonoff-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Last darf der Sonoff BASIC R2 maximal schalten?
Eignet sich der Sonoff BASIC R2 für ohmsche Last (Heizung)?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Sonoff BASIC R2?
Lässt sich der Sonoff BASIC R2 lokal ohne Cloud betreiben?
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Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus dem Ohmschen Gesetz
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Die Nennströme stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern von Sonoff; die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte, der genaue AC3-Wert steht im jeweiligen Datenblatt. Anlauf- und Inrush- Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts.