Sonoff POWR3 für ohmsche Lasten: bis 5750 W (25 A)
Sonoff POWR3 für ohmsche Großverbraucher (25 A) — ohmsche Last (Heizung) an Sonoff POWR3. Nennstrom: 25 A ohmsch · 12 A induktiv (Richtwert).
Dauerstrom bei 4500 W
Kurzantwort
Sonoff POWR3 schaltet eine 4500-W-ohmsche Last: 19,57 A Dauerstrom, 78 % des 25-A-Nennstroms — sicher schaltbar.
Grundlage: Sonoff POWR3 · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom
Dauerstrom I = P / U über die Lastleistung. Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 25 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.
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Welche Last verträgt der Sonoff POWR3 wirklich?
Sonoff POWR3 an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 25 A.
| Last | Dauerstrom | Auslastung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| 2000 W | 8,70 A | 35 % | ✓ Geeignet |
| 3000 W | 13,04 A | 52 % | ✓ Geeignet |
| 4000 W | 17,39 A | 70 % | ✓ Geeignet |
| 5000 W | 21,74 A | 87 % | △ Grenzbereich |
| 5500 W | 23,91 A | 96 % | △ Grenzbereich |
| 6000 W | 26,09 A | 104 % | ✗ Ungeeignet |
Bewertung gegen 25 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.
Warum ist die Lastart wichtiger als die reine Wattzahl?
Ob ein Aktor eine Last sicher schaltet, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Sonoff POWR3 für diese Last?
Der Sonoff POWR3 ist mit 25 A Nennstrom der Schwergewichts-Aktor unter den Funkschaltern und schaltet einphasige ohmsche Lasten bis rund 5 500 W. Er wird fest verdrahtet (nicht über eine Steckdose) und bringt eine kalibrierte Leistungsmessung mit, die sich gut für Energie-Monitoring eignet. Damit deckt er Lasten ab, an denen 16-A-Shelly-Modelle scheitern: einen großen Heizstab, eine Sauna-Einzelphase oder eine Pool-Heizpatrone. Bei 4 500 W fließen 19,6 A — 78 Prozent des Nennstroms. Über 5 500 W (24 A) ist Schluss; alles darüber ist ein Fall für ein Schütz, das der POWR3 dann nur noch ansteuert.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 4500 W / 230 V = 19,57 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Sonoff POWR3 für diese Lastart ist 25 A, die Auslastung beträgt damit 78 Prozent.
Bei einer rein ohmschen Last gibt es keinen Einschalt- oder Anlaufstrom — der Strom ist von Anfang an konstant. Mit 78 Prozent Auslastung bleibt komfortabler Abstand zur Nenngrenze; der Sonoff POWR3 kann diese Last dauerhaft tragen.
Der Sonoff POWR3 misst die Leistung mit und kann per Schwellwert abschalten — praktisch, um eine blockierte Pumpe, einen leerlaufenden Boiler oder den realen Verbrauch zu erkennen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Sonoff POWR3 |
|---|---|
| Hersteller | Sonoff |
| Lastart | ohmsche Last (Heizung) |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 25 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 12 A |
| Kanäle | 1 |
| Leistungsmessung | ja |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 4500 W |
| Dauerstrom | 19,57 A |
Berechnet am 2026-05-30. Nennströme aus öffentlichen Sonoff-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Last darf der Sonoff POWR3 maximal schalten?
Eignet sich der Sonoff POWR3 für ohmsche Last (Heizung)?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Sonoff POWR3?
Lässt sich der Sonoff POWR3 lokal ohne Cloud betreiben?
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Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus dem Ohmschen Gesetz
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Die Nennströme stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern von Sonoff; die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte, der genaue AC3-Wert steht im jeweiligen Datenblatt. Anlauf- und Inrush- Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts.