Shelly 1PM Gen4 für ohmsche Lasten: bis 3.680 W (16 A)
Verträgt der Shelly 1PM Gen4 Shelly 1PM für Heizlüfter und ohmsche Heizlasten? Diese Seite prüft ohmsche Last (Heizung) gegen den Datenblatt-Nennstrom. Nennstrom: 16 A ohmsch · 8 A induktiv (Richtwert).
Dauerstrom bei 2000 W
8,70 A
Laut Berechnung 8,70 A Dauerstrom bei 2000 W — 54 % des Nennstroms von 16 A, für diese Last geeignet
- Auslastung
- 54 %
- Nennstrom
- 16 A
- Eignung
- Geeignet
Kurzantwort
Shelly 1PM Gen4 schaltet eine 2.000-W-ohmsche Last: 8,70 A Dauerstrom, 54 % des 16-A-Nennstroms — laut Berechnung geeignet.
Grundlage: Shelly 1PM Gen4 · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom
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Belastbarkeit nach Lastart
Shelly 1PM Gen4 an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 16 A.
| Last | Dauerstrom | Auslastung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| 500 W | 2,17 A | 14 % | Geeignet |
| 1000 W | 4,35 A | 27 % | Geeignet |
| 1500 W | 6,52 A | 41 % | Geeignet |
| 2000 W | 8,70 A | 54 % | Geeignet |
| 2500 W | 10,87 A | 68 % | Geeignet |
| 3000 W | 13,04 A | 82 % | Grenzbereich |
| 3500 W | 15,22 A | 95 % | Grenzbereich |
Bewertung gegen 16 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.
Eigene Werte durchrechnen
Aktor, Lastart und Lastleistung lassen sich hier frei ändern — Dauerstrom, Auslastung und Eignungs-Bewertung aktualisieren sich sofort.
Schaltaktor-Last prüfen
Welcher Shelly oder Sonoff passt laut Datenblatt zu welcher Last? Dauerstrom, Anlaufstrom und LED-Einschaltstrom auf einen Blick.
Dauerstrom
- Dauerstrom
- 8,7 A
- Nennstrom (ohmsch)
- 16 A
- Auslastung
- 54 %
Faustregel: dauerhaft nicht über 80 % des Nennstroms belasten.
Lastart statt Wattzahl
Ob ein Aktor zu einer Last passt, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Shelly 1PM Gen4 für einen Heizlüfter?
Heizlüfter, Infrarot-Heizungen und Heizmatten sind rein ohmsche Lasten: kein Einschaltstrom, kein Anlauf — der Strom ist von der ersten Millisekunde an konstant I = P / U. Der Shelly 1PM mit 16 A Nennstrom und integrierter Leistungsmessung ist hier ideal, weil er den realen Verbrauch protokolliert und sich per Schwellwert abschalten lässt. Wichtig ist allein die Dauerstrom-Grenze: Bei 230 V entspricht 16 A einer Dauerlast von rund 3 680 W. Ein 2 000-W-Heizlüfter zieht 8,7 A und lastet das Relais zu gut der Hälfte aus — komfortabler Sicherheitsabstand für den Dauerbetrieb.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 2.000 W / 230 V = 8,70 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Shelly 1PM Gen4 für diese Lastart ist 16 A, die Auslastung beträgt damit 54 Prozent.
Bei einer rein ohmschen Last gibt es keinen Einschalt- oder Anlaufstrom — der Strom ist von Anfang an konstant. Mit 54 Prozent Auslastung bleibt laut Berechnung Abstand zur Nenngrenze des Shelly 1PM Gen4 — innerhalb der 80-Prozent-Faustregel für Dauerbetrieb.
Der Shelly 1PM Gen4 misst die Leistung mit und kann per Schwellwert abschalten — praktisch, um eine blockierte Pumpe, einen leerlaufenden Boiler oder den realen Verbrauch zu erkennen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Aktor-Daten, Formel, Grundlagen
Dauerstrom I = P / U über die Lastleistung. Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 16 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Shelly 1PM Gen4 |
|---|---|
| Hersteller | Shelly |
| Lastart | ohmsche Last (Heizung) |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 16 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 8 A |
| Kanäle | 1 |
| Bauform | Unterputz-/Gerätedose |
| Leistungsmessung | ja |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 2000 W |
| Dauerstrom | 8,70 A |
Nennströme aus öffentlichen Shelly-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus der Leistungsgleichung
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Normative Grundlagen
Für die Frage, ob ein Relais eine bestimmte Last trägt, gibt es keine Norm-Tabelle, die sich hier abbilden ließe. Verbindlich ist das Datenblatt des konkreten Geräts: Die hier verwendeten 16 A ohmsch und 8 A induktiv stammen aus den öffentlichen Produktangaben von Shelly. Die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte; der genaue AC3-Wert steht ebenfalls im Datenblatt.
Anlauf- und Inrush-Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt. Nicht Gegenstand dieser Berechnung ist die Installation drumherum: Zuleitung, Absicherung und der Anschluss an 230 V folgen den allgemeinen Errichtungsbestimmungen und gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Auch die Kontaktlebensdauer bleibt außen vor — sie hängt an Schalthäufigkeit und Lastart, nicht am Dauerstrom allein.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Welche Last darf der Shelly 1PM Gen4 maximal schalten?
Eignet sich der Shelly 1PM Gen4 für ohmsche Last (Heizung)?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Shelly 1PM Gen4?
Lässt sich der Shelly 1PM Gen4 lokal ohne Cloud betreiben?
Nächste Schritte
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