Sonoff BASIC R2 für LED-Beleuchtung: Einschaltstrom im Griff
Verträgt der Sonoff BASIC R2 Sonoff BASIC R2 zum Schalten von LED-Lampen? Diese Seite prüft LED-/Beleuchtungslast gegen den Datenblatt-Nennstrom. Nennstrom: 10 A ohmsch · 5 A induktiv (Richtwert).
Inrush-Risiko bei 150 W
mittel
Laut Berechnung 0,65 A Dauerstrom bei 150 W — 7 % des Nennstroms von 10 A, für diese Last geeignet, Einschaltstrom-Risiko mittel
- Auslastung
- 7 %
- Nennstrom
- 10 A
- Eignung
- Geeignet
Kurzantwort
Sonoff BASIC R2 an 150 W LED-Last: 0,65 A Dauerstrom, gegen den Richtwert 10 A zu 7 % ausgelastet. Entscheidend ist hier der Einschaltstrom: Inrush-Risiko mittel — ab dieser Größe ein Einschaltstrombegrenzer empfehlenswert.
Grundlage: Sonoff BASIC R2 · LED-/Beleuchtungslast · Datenblatt-Nennstrom
Stückliste zu dieser Berechnung
Werbe-Links *Typische Komponenten für diese Berechnung, keine technische Empfehlung. Marke und Modell wählt die ausführende Fachkraft.
-
Homematic IP Schaltaktor (868-MHz-Funk) Homematic IP Schaltaktor (6 A) - zur Lichtsteuerung, Unterputz, 1-Kanal - Weiß ab 29,95 € auf Lager Preis bei tink prüfen → * -
Einschaltstrombegrenzer (Mean Well ICL) MEAN WELL ICL-28L Einschaltstrombegrenzer Serie: ICL-28R/L für induktive und kapazitive Lasten Grau ab 44,03 € auf Lager Preis bei Conrad prüfen → *
* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für Sie ändert sich am Preis nichts. Preise und Lieferstatus laut Händler-Feed vom 19.10.2026 — maßgeblich ist der Preis im Shop.
Belastbarkeit nach Lastart
Sonoff BASIC R2 an LED-/Beleuchtungslast: Dauerstrom, Einschaltstrom-Risiko über typische Lastleistungen.
| LED gesamt | Dauerstrom | Inrush-Risiko |
|---|---|---|
| 20 W | 0,09 A | niedrig |
| 50 W | 0,22 A | niedrig |
| 100 W | 0,43 A | niedrig |
| 200 W | 0,87 A | mittel |
| 300 W | 1,30 A | mittel |
| 500 W | 2,17 A | hoch |
Bei diesen Lasten liegt der Dauerstrom weit unter dem Nennstrom — begrenzend ist der Einschaltstrom der LED-Treiber (niedrig/mittel/hoch nach Gesamt-Wattzahl).
Eigene Werte durchrechnen
Aktor, Lastart und Lastleistung lassen sich hier frei ändern — Dauerstrom, Auslastung und Eignungs-Bewertung aktualisieren sich sofort.
Schaltaktor-Last prüfen
Welcher Shelly oder Sonoff passt laut Datenblatt zu welcher Last? Dauerstrom, Anlaufstrom und LED-Einschaltstrom auf einen Blick.
Dauerstrom
- Dauerstrom
- 8,7 A
- Nennstrom (ohmsch)
- 16 A
- Auslastung
- 54 %
Faustregel: dauerhaft nicht über 80 % des Nennstroms belasten.
Lastart statt Wattzahl
Ob ein Aktor zu einer Last passt, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Sonoff BASIC R2 für LED-Beleuchtung?
Der Sonoff BASIC R2 wird oft als günstiger Lichtschalter für eine Lampengruppe eingesetzt. Bei LED ist seine 10-A-Dauerstromgrenze völlig unkritisch — selbst 500 W LED bleiben mit gut 2 A weit darunter. Maßgeblich ist auch hier der Einschaltstrom der Treiber-Elektronik. Der BASIC nutzt ein mechanisches Relais, das die Inrush-Spitze ungedämpft sieht; bei vielen Leuchtmitteln an einem Kanal hilft ein vorgeschalteter Einschaltstrombegrenzer. Praktischer Vorteil des Sonoff: Über die alternative Firmware-Welt (Tasmota/ESPHome) lässt er sich vollständig lokal und cloudfrei betreiben — ein Pluspunkt für datensparsame Smart-Home-Aufbauten.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 150 W / 230 V = 0,65 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Sonoff BASIC R2 für diese Lastart ist 10 A, die Auslastung beträgt damit 7 Prozent.
Bei LED-Last ist der Dauerstrom mit 0,65 A hier nicht der begrenzende Faktor — dazu kommt der Einschaltstrom der Treiber-Kondensatoren, der kurzzeitig das Zehn- bis Sechzigfache erreichen kann. Bei 150 W Gesamtlast ist das Inrush-Risiko mittel. In diesem Bereich ist ein Einschaltstrombegrenzer (RC-Glied oder Inrush-Limiter) sinnvoll, wenn viele Treiber am selben Kanal hängen. Soll zusätzlich gedimmt werden, ist ein dedizierter LED-Dimmer mit Mindestlast-Beachtung die richtige Wahl.
Der Sonoff BASIC R2 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Aktor-Daten, Formel, Grundlagen
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Sonoff BASIC R2 |
|---|---|
| Hersteller | Sonoff |
| Lastart | LED-/Beleuchtungslast |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 10 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 5 A |
| Kanäle | 1 |
| Leistungsmessung | nein |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 150 W |
| Dauerstrom | 0,65 A |
Nennströme aus öffentlichen Sonoff-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus der Leistungsgleichung
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Normative Grundlagen
Für die Frage, ob ein Relais eine bestimmte Last trägt, gibt es keine Norm-Tabelle, die sich hier abbilden ließe. Verbindlich ist das Datenblatt des konkreten Geräts: Die hier verwendeten 10 A ohmsch und 5 A induktiv stammen aus den öffentlichen Produktangaben von Sonoff. Die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte; der genaue AC3-Wert steht ebenfalls im Datenblatt.
Anlauf- und Inrush-Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt. Nicht Gegenstand dieser Berechnung ist die Installation drumherum: Zuleitung, Absicherung und der Anschluss an 230 V folgen den allgemeinen Errichtungsbestimmungen und gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Auch die Kontaktlebensdauer bleibt außen vor — sie hängt an Schalthäufigkeit und Lastart, nicht am Dauerstrom allein.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Welche Last darf der Sonoff BASIC R2 maximal schalten?
Eignet sich der Sonoff BASIC R2 für LED-/Beleuchtungslast?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Sonoff BASIC R2?
Lässt sich der Sonoff BASIC R2 lokal ohne Cloud betreiben?
Was ist ein Einschaltstrombegrenzer und wann brauche ich ihn?
Nächste Schritte
Weitere Seiten zu diesem Thema Verwandte Berechnungen, Fachbegriffe und Übersichten
Weitere Berechnungen für Sonoff BASIC · LED
Passende Folgeberechnungen für diese Berechnung.
Fachbegriffe in diesem Text
Verwandte Berechnungen
Weitere Rechner-Seiten mit inhaltlichem Bezug zu dieser Berechnung.
Alle Bereiche