Shelly Plus 1 für LED-Beleuchtung: Einschaltstrom im Griff
Shelly Plus 1 für LED-Spot-Gruppen und Deckenlicht — LED-/Beleuchtungslast an Shelly Plus 1. Nennstrom: 16 A ohmsch · 8 A induktiv (Richtwert).
Inrush-Risiko bei 100 W
Kurzantwort
Shelly Plus 1 schaltet 100 W LED-Last stromtechnisch mühelos (0,43 A), entscheidend ist der Einschaltstrom: Inrush-Risiko niedrig — ohne Zusatzmaßnahme unkritisch.
Grundlage: Shelly Plus 1 · LED-/Beleuchtungslast · Datenblatt-Nennstrom
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Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

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Welche Last verträgt der Shelly Plus 1 wirklich?
Shelly Plus 1 an LED-/Beleuchtungslast: Dauerstrom, Einschaltstrom-Risiko über typische Lastleistungen.
| LED gesamt | Dauerstrom | Inrush-Risiko |
|---|---|---|
| 20 W | 0,09 A | niedrig |
| 50 W | 0,22 A | niedrig |
| 100 W | 0,43 A | niedrig |
| 200 W | 0,87 A | mittel |
| 300 W | 1,30 A | mittel |
| 500 W | 2,17 A | hoch |
Dauerstrom unkritisch — der Einschaltstrom der LED-Treiber ist der begrenzende Faktor (niedrig/mittel/hoch nach Gesamt-Wattzahl).
Warum ist die Lastart wichtiger als die reine Wattzahl?
Ob ein Aktor eine Last sicher schaltet, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Shelly Plus 1 für diese Last?
Eine typische Wohnzimmer-Decke mit zehn bis zwanzig LED-Spots zu je 5 W kommt auf 50 bis 100 W Gesamtlast — stromtechnisch ein Klacks für den Shelly Plus 1, aber die Summe vieler kleiner Treiber-Kondensatoren addiert sich beim Einschalten zu einer kräftigen gemeinsamen Stromspitze. Entscheidend ist deshalb nicht die Wattzahl allein, sondern die Anzahl parallel geschalteter Treiber. Der Shelly Plus 1 als reiner Schaltaktor (kein Dimmer) schaltet hart ein; bei großen Spot-Gruppen über 100 W ist ein sanfter Einschaltstrombegrenzer die Lebensversicherung für die Kontakte. Soll zusätzlich gedimmt werden, ist ohnehin ein dedizierter LED-Dimmer die richtige Wahl.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 100 W / 230 V = 0,43 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Shelly Plus 1 für diese Lastart ist 16 A, die Auslastung beträgt damit 3 Prozent.
Bei LED-Last ist der Dauerstrom mit 0,43 A nebensächlich — die Belastung ist der Einschaltstrom der Treiber-Kondensatoren, der kurzzeitig das Zehn- bis Sechzigfache erreichen kann. Bei 100 W Gesamtlast ist das Inrush-Risiko niedrig. Bis rund 100 W gemischter LED-Last schaltet der Aktor das ohne Zusatzmaßnahme. Soll zusätzlich gedimmt werden, ist ein dedizierter LED-Dimmer mit Mindestlast-Beachtung die richtige Wahl.
Der Shelly Plus 1 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Shelly Plus 1 |
|---|---|
| Hersteller | Shelly |
| Lastart | LED-/Beleuchtungslast |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 16 A |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 8 A |
| Kanäle | 1 |
| Leistungsmessung | nein |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 100 W |
| Dauerstrom | 0,43 A |
Berechnet am 2026-05-30. Nennströme aus öffentlichen Shelly-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Last darf der Shelly Plus 1 maximal schalten?
Eignet sich der Shelly Plus 1 für LED-/Beleuchtungslast?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Shelly Plus 1?
Lässt sich der Shelly Plus 1 lokal ohne Cloud betreiben?
Was ist ein Einschaltstrombegrenzer und wann brauche ich ihn?
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Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus dem Ohmschen Gesetz
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Die Nennströme stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern von Shelly; die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte, der genaue AC3-Wert steht im jeweiligen Datenblatt. Anlauf- und Inrush- Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts.