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Shelly Pro 3 für dreiphasige Heizstäbe: bis 11 kW (3×16 A)

Verträgt der Shelly Pro 3 Shelly Pro 3 für dreiphasige Heizstäbe (Hutschiene)? Diese Seite prüft ohmsche Last (Heizung) gegen den Datenblatt-Nennstrom. Nennstrom: 16 A ohmsch · 8 A induktiv (Richtwert) · 3 Kanäle. Bauform: Hutschiene, 3 TE.

Strom je Phase bei 6000 W

8,70 A

Laut Berechnung 8,70 A je Außenleiter bei 6000 W — 54 % des Nennstroms von 16 A, für diese Last geeignet

Auslastung
54 %
Nennstrom
16 A
Eignung
Geeignet

Kurzantwort

Shelly Pro 3 schaltet einen 6.000-W-Heizstab dreiphasig (Sternschaltung): 8,70 A je Außenleiter, 54 % des 16-A-Nennstroms je Kontakt — laut Berechnung geeignet.

Grundlage: Shelly Pro 3 · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Belastbarkeit nach Lastart

Shelly Pro 3 an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 16 A.

Last Strom je Phase Auslastung Bewertung
3000 W 4,35 A 27 % Geeignet
4500 W 6,52 A 41 % Geeignet
6000 W 8,70 A 54 % Geeignet
9000 W 13,04 A 82 % Grenzbereich
10500 W 15,22 A 95 % Grenzbereich
12000 W 17,39 A 109 % Ungeeignet

Bewertung gegen 16 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.

Eigene Werte durchrechnen

Aktor, Lastart und Lastleistung lassen sich hier frei ändern — Dauerstrom, Auslastung und Eignungs-Bewertung aktualisieren sich sofort.

Schaltaktor-Last prüfen

Welcher Shelly oder Sonoff passt laut Datenblatt zu welcher Last? Dauerstrom, Anlaufstrom und LED-Einschaltstrom auf einen Blick.

max 6.000 Wmin 1 W
W
10 W3.680 W

Dauerstrom

8,7A
Laut Berechnung geeignet
Dauerstrom
8,7 A
Nennstrom (ohmsch)
16 A
Auslastung
54 %

Faustregel: dauerhaft nicht über 80 % des Nennstroms belasten.

Lastart statt Wattzahl

Ob ein Aktor zu einer Last passt, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.

Eignet sich der Shelly Pro 3 für einen dreiphasigen Heizstab?

Heizstäbe in Puffer- und Warmwasserspeichern sind ab etwa 3 kW dreiphasig aufgebaut: drei Heizwendeln in Sternschaltung, jede zwischen einem Außenleiter und dem Sternpunkt. Der Strom je Phase ist damit I = P / (3 · 230 V) — ein 6-kW-Heizstab zieht 8,7 A je Außenleiter, nicht 26 A. Der Shelly Pro 3 sitzt auf der Hutschiene im Verteiler und schaltet mit drei potenzialfreien 16-A-Kontakten alle drei Wendeln gleichzeitig — der Klassiker, um einen Heizstab aus der PV-Überschusssteuerung heraus zu takten. Oberhalb von rund 11 kW (3×16 A ausgereizt) oder bei sehr häufigem Takten übernimmt ein Installationsschütz das Schalten, der Pro 3 steuert dann nur die Spule an. Der Anschluss an 400 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Der Strom je Außenleiter folgt aus der Sternschaltung: I = P / (3 · U) = 6.000 W / (3 · 230 V) = 8,70 A. Jeder der drei Relaiskontakte des Shelly Pro 3 trägt 16 A — die Auslastung je Kontakt beträgt damit 54 Prozent.

Bei einer rein ohmschen Last gibt es keinen Einschalt- oder Anlaufstrom — der Strom ist von Anfang an konstant. Mit 54 Prozent Auslastung bleibt laut Berechnung Abstand zur Nenngrenze des Shelly Pro 3 — innerhalb der 80-Prozent-Faustregel für Dauerbetrieb.

Der Shelly Pro 3 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Mit 3 Kanälen lassen sich zwei Lasten getrennt schalten oder ein Antrieb richtungssicher verriegeln. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Aktor-Daten, Formel, Grundlagen
Strom je Phase über Lastleistung — Shelly Pro 3
Strom je Phase über Lastleistung — Shelly Pro 3 Strom je Phase in Abhängigkeit von Lastleistung. 6 Datenpunkte. 12,8 A (80 %) 16 A Nennstrom 3000 4800 6600 8400 10200 12000 0,00 4,74 9,48 14,2 19,0 Lastleistung [W] Strom je Phase [A]

Strom je Phase I = P / (3 · 230 V) über die Gesamtleistung des dreiphasigen Heizstabs (Sternschaltung). Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 16 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.

Aktor-Daten und Lastannahmen

Aktor Shelly Pro 3
Hersteller Shelly
Lastart ohmsche Last (Heizung)
Nennstrom ohmsch (AC1) 16 A je Kanal
Nennstrom induktiv (Richtwert) 8 A
Kanäle 3
Bauform Hutschiene (3 TE)
Leistungsmessung nein
Phasen 3 (Sternschaltung)
Netzspannung 230 V
Repräsentative Last 6000 W
Strom je Phase 8,70 A

Nennströme aus öffentlichen Shelly-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.

Berechnungsgrundlage

I
Strom je Außenleiter (A)
P
Gesamtleistung des Heizstabs (W)
U
Strangspannung (Stern) (V)

Berechnungsgrundlage

Der Dauerstrom folgt aus der Leistungsgleichung I = P / (3 · U) und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet. Bei der dreiphasigen Sternschaltung verteilt sich die Gesamtleistung auf drei Außenleiter — jeder Relaiskontakt trägt nur ein Drittel. Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der kapazitiven Treiber.

Normative Grundlagen

Für die Frage, ob ein Relais eine bestimmte Last trägt, gibt es keine Norm-Tabelle, die sich hier abbilden ließe. Verbindlich ist das Datenblatt des konkreten Geräts: Die hier verwendeten 16 A ohmsch und 8 A induktiv stammen aus den öffentlichen Produktangaben von Shelly. Die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte; der genaue AC3-Wert steht ebenfalls im Datenblatt.

Anlauf- und Inrush-Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt. Nicht Gegenstand dieser Berechnung ist die Installation drumherum: Zuleitung, Absicherung und der Anschluss an 230 V folgen den allgemeinen Errichtungsbestimmungen und gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Auch die Kontaktlebensdauer bleibt außen vor — sie hängt an Schalthäufigkeit und Lastart, nicht am Dauerstrom allein.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Welche Last darf der Shelly Pro 3 maximal schalten?
Ohmsch (Heizung) bis 16 A, also rund 3.680 W bei 230 V. Als Faustregel sollte ein Relais dauerhaft nicht über 80 Prozent belastet werden, hier also bis rund 2.944 W. Für Motoren gilt ein niedrigerer Richtwert von rund 8 A wegen des Anlaufstroms, für LED ist der Einschaltstrom der begrenzende Faktor.
Eignet sich der Shelly Pro 3 für ohmsche Last (Heizung)?
Bei 6.000 W ohmscher Last fließen 8,70 A — Auslastung 54 Prozent, also laut Berechnung geeignet.
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Relaiskontakte sterben selten am Dauerstrom, sondern am Schaltmoment. Kapazitive Lasten (LED-Treiber) und induktive Lasten (Motoren) ziehen beim Einschalten ein Vielfaches des Nennstroms. Diese Spitze verschweißt über viele Schaltzyklen die Kontakte. Deshalb bewertet ein seriöser Last-Check nicht nur P / U, sondern auch die Lastart.
Brauche ich ein Schütz vor dem Shelly Pro 3?
Ein Installationsschütz ist sinnvoll, sobald die Last den Nennstrom des Aktors erreicht, ein Motor häufig anläuft oder eine dreiphasige Last geschaltet wird. Der Funkaktor steuert dann nur die Schützspule an (wenige Watt), und der Leistungskontakt des Schützes trägt den eigentlichen Strom — das schont die Aktor-Kontakte und erlaubt beliebig große Lasten.
Lässt sich der Shelly Pro 3 lokal ohne Cloud betreiben?
Shelly-Geräte bieten ab Werk eine lokale HTTP-/MQTT-Schnittstelle und lassen sich vollständig ohne Hersteller-Cloud in Home Assistant oder openHAB einbinden. Für eine datensparsame, DSGVO-freundliche Installation ist der lokale Betrieb die bevorzugte Variante.
Wie rechne ich den Strom je Phase bei einem dreiphasigen Heizstab?
Dreiphasige Heizstäbe sind in Stern geschaltet: Jede Heizwendel liegt zwischen einem Außenleiter und dem Sternpunkt an 230 V. Der Strom je Phase ist I = P / (3 · 230 V) — bei 6.000 W also 8,70 A. Die verbreitete Rechnung P / 230 V wäre um den Faktor drei zu hoch und würde den Aktor fälschlich als ungeeignet ausweisen.
Ab welcher Heizstab-Leistung gehört ein Schütz vor den Shelly Pro 3?
Rechnerisch trägt der Shelly Pro 3 mit 16 A je Kontakt rund 11 kW dreiphasige Heizlast. Wer die 80-Prozent-Faustregel für Dauerbetrieb ansetzt, plant den Wechsel auf ein Installationsschütz ab etwa 8,8 kW ein — oder früher, wenn eine PV-Überschusssteuerung den Heizstab häufig taktet, denn jeder Schaltzyklus zählt fürs Kontaktleben.

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