Shelly Pro 4PM: 4 Stromkreise schalten und messen (40 A Summe)
Shelly Pro 4PM für vier Stromkreise im Verteiler — ohmsche Last (Heizung) an Shelly Pro 4PM. Nennstrom: 16 A ohmsch · 8 A induktiv (Richtwert) · 4 Kanäle. Bauform: Hutschiene, 3 TE.
Dauerstrom bei 2000 W
Kurzantwort
Shelly Pro 4PM schaltet eine 2000-W-ohmsche Last: 8,70 A Dauerstrom, 54 % des 16-A-Nennstroms — sicher schaltbar.
Grundlage: Shelly Pro 4PM · ohmsche Last (Heizung) · Datenblatt-Nennstrom
Dauerstrom I = P / U über die Lastleistung. Die gestrichelte Linie markiert den ohmschen Nennstrom von 16 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.
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Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.

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Welche Last verträgt der Shelly Pro 4PM wirklich?
Shelly Pro 4PM an ohmsche Last (Heizung): Dauerstrom, Relais-Auslastung und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 16 A.
| Last | Dauerstrom | Auslastung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| 500 W | 2,17 A | 14 % | ✓ Geeignet |
| 1000 W | 4,35 A | 27 % | ✓ Geeignet |
| 1500 W | 6,52 A | 41 % | ✓ Geeignet |
| 2000 W | 8,70 A | 54 % | ✓ Geeignet |
| 2500 W | 10,87 A | 68 % | ✓ Geeignet |
| 3000 W | 13,04 A | 82 % | △ Grenzbereich |
| 3500 W | 15,22 A | 95 % | △ Grenzbereich |
| 4000 W | 17,39 A | 109 % | ✗ Ungeeignet |
Bewertung gegen 16 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.
Warum ist die Lastart wichtiger als die reine Wattzahl?
Ob ein Aktor eine Last sicher schaltet, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.
Eignet sich der Shelly Pro 4PM für diese Last?
Der Shelly Pro 4PM schaltet und misst vier Stromkreise zentral im Verteiler — typisch: Außensteckdosen, Werkstatt, Wallbox-Vorbereitung oder die Standby-Abschaltung ganzer Etagen. Jeder Kanal trägt 16 A, zusätzlich gilt ein dokumentiertes Summenlimit von 40 A über alle vier Kanäle: Drei Kanäle unter Volllast sind das Maximum, alle vier gleichzeitig bei 16 A (64 A rechnerisch) sind nicht zulässig. Die Leistungsmessung je Kanal ersetzt vier einzelne Zwischenstecker-Messgeräte und liefert die Verbrauchsdaten direkt aus dem Verteiler. Platzbedarf: rund 3 Teilungseinheiten (aus der Gehäusebreite von 53 mm abgeleitet), Anbindung wahlweise per LAN statt WLAN. Die Verdrahtung im Verteiler übernimmt eine Elektrofachkraft.
Der Dauerstrom folgt direkt aus der Leistung: I = P / U = 2000 W / 230 V = 8,70 A. Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Shelly Pro 4PM für diese Lastart ist 16 A, die Auslastung beträgt damit 54 Prozent.
Bei einer rein ohmschen Last gibt es keinen Einschalt- oder Anlaufstrom — der Strom ist von Anfang an konstant. Mit 54 Prozent Auslastung bleibt komfortabler Abstand zur Nenngrenze; der Shelly Pro 4PM kann diese Last dauerhaft tragen.
Der Shelly Pro 4PM misst die Leistung mit und kann per Schwellwert abschalten — praktisch, um eine blockierte Pumpe, einen leerlaufenden Boiler oder den realen Verbrauch zu erkennen. Mit 4 Kanälen lassen sich zwei Lasten getrennt schalten oder ein Antrieb richtungssicher verriegeln. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Aktor-Daten und Lastannahmen
| Aktor | Shelly Pro 4PM |
|---|---|
| Hersteller | Shelly |
| Lastart | ohmsche Last (Heizung) |
| Nennstrom ohmsch (AC1) | 16 A je Kanal |
| Nennstrom induktiv (Richtwert) | 8 A |
| Summenstrom über alle Kanäle | 40 A |
| Kanäle | 4 |
| Bauform | Hutschiene (3 TE) |
| Leistungsmessung | ja |
| Netzspannung | 230 V |
| Repräsentative Last | 2000 W |
| Dauerstrom | 8,70 A |
Berechnet am 2026-07-07. Nennströme aus öffentlichen Shelly-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.
Berechnungsgrundlage
- I
- Dauerstrom der Last (A)
- P
- Lastleistung (W)
- U
- Netzspannung (V)
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Parameter-Kombination
Welche Last darf der Shelly Pro 4PM maximal schalten?
Eignet sich der Shelly Pro 4PM für ohmsche Last (Heizung)?
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Brauche ich ein Schütz vor dem Shelly Pro 4PM?
Lässt sich der Shelly Pro 4PM lokal ohne Cloud betreiben?
Warum darf ich nicht alle 4 Kanäle gleichzeitig voll belasten?
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Berechnungsgrundlage
Der Dauerstrom folgt aus dem Ohmschen Gesetz
I = P / U
und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet.
Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des
Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der
kapazitiven Treiber.
Die Nennströme stammen aus den öffentlichen Hersteller-Datenblättern von Shelly; die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte, der genaue AC3-Wert steht im jeweiligen Datenblatt. Anlauf- und Inrush- Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt des konkreten Geräts.