6,8 A je Außenleiter: Werkstattmaschine 4 kW
Leistung und Außenleiterstrom für Werkstattmaschine 4 kW an 400 V Drehstrom — aus P = √3 · U · I · cos φ. Reine Physik, kein Norm-Modell.
Strom je Außenleiter
6,8 A
- Strom je Außenleiter
- 6,8 A
- Wirkleistung
- 4,0 kW
- Scheinleistung
- 4,7 kVA
- cos φ
- 0,85
Kurzantwort
Laut Berechnung führt Werkstattmaschine 4 kW an 400 V Drehstrom bei cos φ = 0,85 rund 6,8 A je Außenleiter — das entspricht 4,0 kW Wirkleistung (4,7 kVA Scheinleistung). Maßgeblich für Querschnitt und Absicherung ist der Außenleiterstrom von 6,8 A.
Grundlage: Dreiphasige Leistung: P = √3 · U · I · cos φ
Schutz, Steckvorrichtung und Zuleitung
Werbe-Links *Typische Komponenten für diese Berechnung, mit aktuellem Preis und Lieferstatus — keine technische Empfehlung, die Auswahl der konkreten Marke und des konkreten Modells liegt bei der ausführenden Fachkraft.
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Wie wirkt der Leistungsfaktor auf Strom und Leistung?
Bei fester Wirkleistung von 4,0 kW steigt der nötige Außenleiterstrom, je schlechter cos φ wird.
| cos φ | Strom | Wirkleistung | Scheinleistung |
|---|---|---|---|
| 1,00 | 5,8 A | 4,0 kW | 4,0 kVA |
| 0,95 | 6,1 A | 4,0 kW | 4,2 kVA |
| 0,90 | 6,4 A | 4,0 kW | 4,4 kVA |
| 0,85 | 6,8 A | 4,0 kW | 4,7 kVA |
| 0,80 | 7,2 A | 4,0 kW | 5,0 kVA |
| 0,70 | 8,2 A | 4,0 kW | 5,7 kVA |
Passt keine Zeile? Eigene Werte durchrechnen
Spannung, Strom oder Leistung und cos φ lassen sich hier frei ändern — Wirkleistung, Scheinleistung und Außenleiterstrom aktualisieren sofort.
Drehstrom-Leistungsrechner
Leistung, Strom je Außenleiter und Scheinleistung bei 400 V Drehstrom — P = √3 · U · I · cos φ.
Schnell-Modus: typische Drehstrom-Anwendung wählen (Motor, CEE, Unterverteilung).
Ein Asynchron-Drehstrommotor mit 5,5 kW Wellenleistung ist ein typischer Antrieb für Pumpen, Lüfter und Werkzeugmaschinen. Sein Leistungsfaktor liegt bei Nennlast um 0,85 und sinkt im Teillastbetrieb deutlich — entscheidend ist der Strom je Außenleiter, denn er bestimmt Querschnitt und Motorschutz. Der Anlaufstrom kann das Fünf- bis Achtfache des Nennstroms erreichen, weshalb der Motorschutzschalter auf den Nennstrom eingestellt, aber kurzzeitanlaufverträglich gewählt wird.
Strom je Außenleiter
- Wirkleistung P
- 5,5 kW
- Strom je Außenleiter I
- 9,3 A
- Scheinleistung S
- 6,5 kVA
- Spannung U
- 400 V
- cos φ
- 0,85
P = √3 · U · I · cos φ — reine Schulphysik ohne Norm-Tabelle. Für die Leitungsdimensionierung Querschnitt und Absicherung separat rechnerisch prüfen.
Was bedeutet das für Querschnitt und Absicherung?
Drehbank, Säge oder Kompressor in der Werkstatt laufen meist mit 3 bis 4 kW Drehstrom. Bei cos φ 0,85 zieht eine 4-kW-Maschine knapp 7 A je Außenleiter — ein CEE-16-A-Anschluss reicht also locker, der Motorschutzschalter wird auf den Nennstrom eingestellt. Wichtig ist der Anlaufstrom: Beim Einschalten fließt kurzzeitig ein Vielfaches, was bei zu knapper Absicherung zum unerwünschten Auslösen führt.
Die Werte folgen direkt aus der Drehstrom-Leistungsformel P = √3 · U · I · cos φ. Mit U = 400 V und cos φ = 0,85 ergibt sich ein Strom je Außenleiter von I = 6,8 A, eine Wirkleistung von 4,0 kW und eine Scheinleistung S = √3 · U · I = 4,7 kVA. Die Differenz zwischen kVA und kW ist Blindleistung, die das Kabel mitführt, ohne Arbeit zu verrichten.
Für die Praxis zählt der Außenleiterstrom von 6,8 A: Er bestimmt den Mindestquerschnitt der Zuleitung (thermisch und über den Spannungsfall) und den Nennstrom des Leitungsschutz- bzw. Motorschutzschalters. Den passenden Querschnitt liefert der Kabelquerschnitt-Rechner, die Schutzauslegung der Absicherungs-Rechner — beide mit diesem Strom als Eingangswert.
Der Leistungsfaktor wirkt direkt auf den Strom: Sinkt cos φ von 0,85 auf 0,80 — etwa bei einem Motor im Teillastbetrieb —, steigt der Außenleiterstrom bei gleicher Wirkleistung auf rund 7,2 A. Ein schlechter cos φ kostet also Querschnitt, ohne mehr nutzbare Leistung zu liefern; in der Industrie wird er deshalb über Kompensationsanlagen angehoben.
Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm über den Leistungsfaktor
Wie viel Strom bei welchem cos φ?
Verlauf von strom je außenleiter über den Leistungsfaktor cos φ für Werkstattmaschine 4 kW. Bei fester Wirkleistung steigt der nötige Außenleiterstrom, je schlechter cos φ wird.
Berechnungsgrundlage
Hinter dieser Seite steht keine Norm-Tabelle, sondern die dreiphasige Leistungsgleichung P = √3 · U · I · cos φ. Für Drehstrom-Werkstattmaschine 4 kW an 400 V (cos φ 0,85) ergeben sich daraus bei 400 V und cos φ 0,85 rechnerisch 6,8 A je Außenleiter, 4,0 kW Wirkleistung und 4,7 kVA Scheinleistung. Der √3-Faktor stammt aus der 120-Grad-Verschiebung der drei Außenleiter, nicht aus einer Festlegung — er gilt unabhängig von Hersteller, Baujahr und Norm-Ausgabe.
Einen Normbezug bekommt der Wert erst im nächsten Schritt: Der Außenleiterstrom ist die Eingangsgröße für Querschnitts-, Spannungsfall- und Absicherungs-Berechnung, und erst dort wird gegen die Errichtungsbestimmungen bewertet. Nicht enthalten sind hier Anlaufströme, Gleichzeitigkeitsfaktoren und Oberschwingungen; bei Motoren liegt der Anlaufstrom je nach Anlaufart um ein Vielfaches über dem berechneten Dauerwert und ist für Schutzorgan und Zuleitung gesondert zu betrachten.
Häufige Fragen
Fachliche Details zu dieser Berechnung
Wie viel Strom zieht Werkstattmaschine 4 kW?
Welcher Querschnitt und welche Absicherung passen zu 6,8 A?
Wie verändert ein schlechter cos φ den Außenleiterstrom?
Warum Drehstrom statt einphasigem Anschluss?
Nächste Schritte
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