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Sonoff MINIR4 für Motorlasten: Anlaufstrom-Check

Verträgt der Sonoff MINIR4 Sonoff MINIR4 für Bad- und Rohrventilatoren? Diese Seite prüft Motor-/induktive Last gegen den Datenblatt-Nennstrom. Nennstrom: 10 A ohmsch · 5 A induktiv (Richtwert).

Dauerstrom bei 30 W

0,15 A

Laut Berechnung 0,15 A Dauerstrom bei 30 W — 3 % des induktiven Nennstroms von 5 A, für diese Last geeignet, Anlaufstrom rund 0,8 A

Auslastung
3 %
Nennstrom
5 A
Anlaufstrom
0,8 A
Eignung
Geeignet

Kurzantwort

Sonoff MINIR4 an einer 30-W-Motorlast: 0,15 A Dauerstrom (I = P / (U · cos φ), cos φ 0,85), Anlaufstrom rund 0,8 A. Gegen den induktiven Richtwert 5 A 3 % ausgelastet — laut Berechnung geeignet.

Grundlage: Sonoff MINIR4 · Motor-/induktive Last · Datenblatt-Nennstrom

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Stückliste zu dieser Berechnung

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Typische Komponenten für diese Berechnung, keine technische Empfehlung. Marke und Modell wählt die ausführende Fachkraft.

* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für Sie ändert sich am Preis nichts. Preise und Lieferstatus laut Händler-Feed vom 19.10.2026 — maßgeblich ist der Preis im Shop.

Belastbarkeit nach Lastart

Sonoff MINIR4 an Motor-/induktive Last: Dauerstrom, Anlaufstrom und Eignung über typische Lastleistungen. Datenblatt-Nennstrom für diese Lastart: 5 A.

Last Dauerstrom Anlaufstrom Bewertung
15 W 0,08 A 0,4 A Geeignet
30 W 0,15 A 0,8 A Geeignet
60 W 0,31 A 1,5 A Geeignet
120 W 0,61 A 3,1 A Geeignet
250 W 1,28 A 6,4 A Geeignet
500 W 2,56 A 12,8 A Geeignet

Bewertung gegen 5 A Nennstrom: grün ≤ 80 %, gelb ≤ 100 %, rot darüber.

Eigene Werte durchrechnen

Aktor, Lastart und Lastleistung lassen sich hier frei ändern — Dauerstrom, Auslastung und Eignungs-Bewertung aktualisieren sich sofort.

Schaltaktor-Last prüfen

Welcher Shelly oder Sonoff passt laut Datenblatt zu welcher Last? Dauerstrom, Anlaufstrom und LED-Einschaltstrom auf einen Blick.

max 6.000 Wmin 1 W
W
10 W3.680 W

Dauerstrom

8,7A
Laut Berechnung geeignet
Dauerstrom
8,7 A
Nennstrom (ohmsch)
16 A
Auslastung
54 %

Faustregel: dauerhaft nicht über 80 % des Nennstroms belasten.

Lastart statt Wattzahl

Ob ein Aktor zu einer Last passt, hängt nicht nur vom Dauerstrom ab, sondern vor allem vom Verhalten beim Einschalten: Ohmsche Lasten sind harmlos, Motoren ziehen einen kurzen Anlaufstrom von rund dem Fünffachen, und LED-Treiber erzeugen eine kapazitive Einschaltstrom-Spitze. Genau diese Spitzen, nicht der Dauerbetrieb, verschleißen die Relaiskontakte über die Jahre.

Eignet sich der Sonoff MINIR4 für einen Lüfter?

Ein Bad- oder Rohrventilator zieht meist nur 10 bis 30 W — der Sonoff MINIR4 als kleiner Einbauaktor hinter der Schalterdose ist dafür mehr als ausreichend dimensioniert. Der MINIR4 ist besonders flach gebaut und passt in die Unterputzdose hinter den vorhandenen Lichtschalter, der über den Detached-Mode als reiner Funktaster weiterläuft. Bei dem winzigen Motorstrom ist weder Dauerstrom noch Anlaufstrom ein Thema. Relevant wird der induktive Charakter erst bei größeren Rohrventilatoren oder Abluftboxen über 100 W — dort lohnt der Blick auf den konservativen 5-A-Induktiv-Richtwert des 10-A-Relais. Für die typische Badlüftung mit Nachlauf-Automatik ist der MINIR4 die kompakte Standard-Lösung.

Bei einem Motor ist die angegebene Leistung Wirkleistung; der Strom folgt deshalb aus I = P / (U · cos φ) = 30 W / (230 V · 0,85) = 0,15 A — der Leistungsfaktor 0,85 ist eine Annahme für kleine Einphasen-Motoren (typisch 0,8 bis 0,95, genauer Wert auf dem Typenschild). Maßgeblicher Datenblatt-Nennstrom des Sonoff MINIR4 für diese Lastart ist 5 A (konservativer induktiver Richtwert; der ohmsche AC1-Wert liegt höher), die Auslastung beträgt damit 3 Prozent.

Bei Motorlasten ist nicht der Dauerstrom, sondern der Anlaufstrom die Belastungsprobe: Beim Hochlaufen des Motors fließt für Sekundenbruchteile etwa das Fünffache des Nennstroms, hier also rund 0,8 A. Deshalb wird gegen den konservativen induktiven Richtwert von 5 A bewertet und nicht gegen den höheren ohmschen Nennstrom. Diese Last bleibt klar im grünen Bereich. Häufiges Schalten (etwa über einen Druckschalter) beschleunigt den Kontaktverschleiß zusätzlich.

Der Sonoff MINIR4 schaltet ohne eigene Leistungsmessung; wer den Verbrauch sehen oder eine Überlast-Abschaltung will, greift zu einem Modell mit „PM" im Namen. Schaltaktoren werden fest in die Installation eingebunden — der Anschluss an 230 V gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Aktor-Daten, Formel, Grundlagen
Dauerstrom über Lastleistung — Sonoff MINIR4
Dauerstrom über Lastleistung — Sonoff MINIR4 Dauerstrom in Abhängigkeit von Lastleistung. 6 Datenpunkte. 4,0 A (80 %) 5 A Nennstrom 15,0 112 209 306 403 500 0,00 1,40 2,80 4,19 5,59 Lastleistung [W] Dauerstrom [A]

Dauerstrom I = P / (U · cos φ) über die Lastleistung (cos φ 0,85 angenommen). Die gestrichelte Linie markiert den induktiven Richtwert von 5 A — oberhalb ist der Aktor für diese Last ungeeignet.

Aktor-Daten und Lastannahmen

Aktor Sonoff MINIR4
Hersteller Sonoff
Lastart Motor-/induktive Last
Nennstrom ohmsch (AC1) 10 A
Nennstrom induktiv (Richtwert) 5 A
Kanäle 1
Leistungsmessung nein
Netzspannung 230 V
Repräsentative Last 30 W
Dauerstrom 0,15 A

Nennströme aus öffentlichen Sonoff-Datenblättern; Anlauf-/Inrush-Faktoren sind allgemeine Richtwerte.

Berechnungsgrundlage

I
Dauerstrom der Last (A)
P
Lastleistung (W)
U
Netzspannung (V)

Berechnungsgrundlage

Der Dauerstrom folgt aus der Leistungsgleichung I = P / (U · cos φ) (Leistungsfaktor 0,85 als Annahme für kleine Einphasen-Motoren) und wird gegen den für die Lastart maßgeblichen Nennstrom des Relais bewertet. Bei Motorlasten wird zusätzlich der Anlaufstrom (rund das Fünffache des Nennstroms) berücksichtigt, bei LED-Last das Einschaltstrom-Risiko der kapazitiven Treiber.

Normative Grundlagen

Für die Frage, ob ein Relais eine bestimmte Last trägt, gibt es keine Norm-Tabelle, die sich hier abbilden ließe. Verbindlich ist das Datenblatt des konkreten Geräts: Die hier verwendeten 10 A ohmsch und 5 A induktiv stammen aus den öffentlichen Produktangaben von Sonoff. Die induktiven Werte sind konservative Praxis-Richtwerte; der genaue AC3-Wert steht ebenfalls im Datenblatt.

Anlauf- und Inrush-Faktoren sind allgemeine elektrotechnische Richtwerte und keine Herstellerzusagen — im Zweifel gilt das Datenblatt. Nicht Gegenstand dieser Berechnung ist die Installation drumherum: Zuleitung, Absicherung und der Anschluss an 230 V folgen den allgemeinen Errichtungsbestimmungen und gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Auch die Kontaktlebensdauer bleibt außen vor — sie hängt an Schalthäufigkeit und Lastart, nicht am Dauerstrom allein.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Welche Last darf der Sonoff MINIR4 maximal schalten?
Ohmsch (Heizung) bis 10 A, also rund 2.300 W bei 230 V. Als Faustregel sollte ein Relais dauerhaft nicht über 80 Prozent belastet werden, hier also bis rund 1.840 W. Für Motoren gilt ein niedrigerer Richtwert von rund 5 A wegen des Anlaufstroms, für LED ist der Einschaltstrom der begrenzende Faktor.
Eignet sich der Sonoff MINIR4 für Motor-/induktive Last?
Bei 30 W Motorlast fließen 0,15 A Dauerstrom und rund 0,8 A Anlaufstrom — Auslastung 3 Prozent, also laut Berechnung geeignet.
Warum ist der Einschaltstrom wichtiger als die Wattzahl?
Relaiskontakte sterben selten am Dauerstrom, sondern am Schaltmoment. Kapazitive Lasten (LED-Treiber) und induktive Lasten (Motoren) ziehen beim Einschalten ein Vielfaches des Nennstroms. Diese Spitze verschweißt über viele Schaltzyklen die Kontakte. Deshalb bewertet ein seriöser Last-Check nicht nur P / U, sondern auch die Lastart.
Brauche ich ein Schütz vor dem Sonoff MINIR4?
Ein Installationsschütz ist sinnvoll, sobald die Last den Nennstrom des Aktors erreicht, ein Motor häufig anläuft oder eine dreiphasige Last geschaltet wird. Der Funkaktor steuert dann nur die Schützspule an (wenige Watt), und der Leistungskontakt des Schützes trägt den eigentlichen Strom — das schont die Aktor-Kontakte und erlaubt beliebig große Lasten.
Lässt sich der Sonoff MINIR4 lokal ohne Cloud betreiben?
Sonoff-Geräte lassen sich mit alternativer Firmware (Tasmota oder ESPHome) vollständig lokal und cloudfrei betreiben; ab Werk laufen sie über die eWeLink-Cloud. Für eine datensparsame, DSGVO-freundliche Installation ist der lokale Betrieb die bevorzugte Variante.

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