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3,16 % Spannungsfall: 2× Modul parallel bei 5 m

DC-Strecke vom PV-Modul zum Wechselrichter — Solarleitung H1Z2Z2-K mit MC4-Stecker. Gerechnet wird hier mit H1Z2Z2-K 1×6 mm² bei 25,8 A und 31 V — reicht dieser Standard für Ihre Strecke?

Spannungsfall bei 5 m

3,16 %

Laut Berechnung 3,16 % bei 5 m — über dem 3-%-Richtwert für den DC-Strang, 10 mm² erfüllt laut Berechnung bei 5 m beide Kriterien, unter dem Richtwert bleibt diese Leitung nur bis 3 m

Absolut
0,98 V
Verlustleistung
25,3 W
Richtwert
3,0 %
Belastbarkeit
49 A
Bewertung
Über Richtwert

Kurzantwort

3,16 % Spannungsfall (0,98 V) auf 5 m H1Z2Z2-K 1×6 mm² bei 25,8 A — Modulstrang (Gleichstrom) mit MC4 Y-Adapter (Parallel), laut Berechnung über dem Richtwert von 3,0 % (3 % Praxis-Richtwert, günstig für den Ertrag sind 1,5 %). Die Strombelastbarkeit des Querschnitts liegt laut Modell bei rund 49 A und damit über dem Betriebsstrom.

Grundlage: 3 % Praxis-Richtwert (günstiger Zielwert 1,5 %) + Strombelastbarkeit nach eigenem Wärmemodell

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Stückliste zu dieser Berechnung

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Typische Komponenten für diese Berechnung, keine technische Empfehlung. Marke und Modell wählt die ausführende Fachkraft.

* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für Sie ändert sich am Preis nichts. Preise und Lieferstatus laut Händler-Feed vom 01.10.2026 — maßgeblich ist der Preis im Shop.

Spannungsfall nach Leitungslänge

H1Z2Z2-K 1×6 mm² bei 25,8 A (Solarkabel 2 Module parallel (Y-Adapter, 25,8 A)): Spannungsfall, Verlustleistung und Bewertung gegen den 3,0-%-Richtwert für DC-Modulstränge (Praxis-Richtwert), dazu die Strombelastbarkeit des Querschnitts. Ab 5 m überschreitet diese Kombination laut Berechnung den Richtwert.

Länge ΔU absolut ΔU relativ Verlust P Bewertung
1 m 0,196 V 0,63 % 5,1 W Unter Richtwert
3 m 0,587 V 1,90 % 15,2 W Unter Richtwert
5 m 0,979 V 3,16 % 25,3 W Über Richtwert
7 m 1,371 V 4,42 % 35,4 W Über Richtwert
10 m 1,958 V 6,32 % 50,5 W Über Richtwert
15 m 2,937 V 9,48 % 75,8 W Über Richtwert
20 m 3,916 V 12,63 % 101,0 W Über Richtwert

Grün = laut Berechnung unter 3,0 % und innerhalb der Strombelastbarkeit (49 A) · Rot = Richtwert oder Belastbarkeit überschritten (Querschnitt erhöhen oder Strecke verkürzen).

Eigene Werte durchrechnen

Modulleistung, Strom, Strecke und Querschnitt lassen sich hier frei ändern — das Ergebnis aktualisiert sofort, getrennt nach DC-Modulstrang, AC-Anschluss und Speicher-Strecke.

Balkonkraftwerk-Verkabelung prüfen

Drei separate Strecken einer Steckersolaranlage — DC vom Modul, AC zur Steckdose, DC vom Akku. Geprüft werden jeweils Spannungsfall und Strombelastbarkeit.

max 3.000 Wmin 10 W
W
200 W600 W
max 1.500 Vmin 1 V
V
24 V48 V

Resultierender MPP-Strom: 12,9 A · U_MPP steht im Modul-Datenblatt (auch V_mp), typisch 30–40 V je Modul

max 500 mmin 0,1 m
m
1 m25 m
1 m25 m

Solarkabel-Querschnitt (H1Z2Z2-K)

Ergebnis der Berechnung

Mit 10 mm² wären laut Berechnung beide Kriterien erfüllt: 1,90 % Spannungsfall und rund 67 A Strombelastbarkeit.

Spannungsfall

4,74%
Über Richtwert 3,0 %
Absolut
1,47 V
Nennspannung
31 V
Strom
12,90 A
Querschnitt
4 mm²
Länge
10,0 m
Verlustleistung
18,9 W
Belastbarkeit
39 A
Empfohlen min.
10 mm²

Richtwert: 3,0 % (Praxiswert; günstig für den Ertrag sind 1,5 %) · Belastbarkeit nach eigenem Wärmemodell, Gleichstrom mit zwei belasteten Adern.

Welcher Kabelquerschnitt für 2× Modul parallel bei 5 m?

2× Modul parallel bei 25,8 A und 5 m: 4 mm² → 4,74 % · 6 mm² → 3,16 % · 10 mm² → 1,90 % · 16 mm² → 1,18 %.

Querschnitt Spannungsfall Verlust Belastbarkeit Status
4 mm² Cu 4,74 % 37,9 W 39 A Über Richtwert
6 mm² Cu Standard 3,16 % 25,3 W 49 A Über Richtwert
10 mm² Cu 1,90 % 15,2 W 67 A Unter Richtwert
16 mm² Cu 1,18 % 9,5 W 90 A Unter Richtwert

Bewertung laut Berechnung gegen den Richtwert 3,0 % und die Strombelastbarkeit nach eigenem Wärmemodell, bei 5 m und 25,8 A.

Kritische Leitungslänge

Unter Richtwert mit 6 mm²

bis 3 m

Querschnitt erhöhen

ab 5 m

Mit H1Z2Z2-K 1×6 mm² bleibt der Spannungsfall bei 25,8 A laut Berechnung bis 3 m unter dem Richtwert von 3,0 %. Ab 5 m muss entweder der nächstgrößere Querschnitt gewählt oder die Strecke verkürzt werden. Aus der Querschnittsreihe für diese Strecke wäre 10 mm² laut Berechnung der erste Querschnitt, der bei 5 m Richtwert und Belastbarkeit einhält.

Einordnung der Strecke

Werden zwei 400-W-Module parallel an einen MPPT-Eingang geschaltet, summieren sich die Strangströme auf rund 26 A — die MPP-Spannung bleibt bei rund 31 V. Die Parallelschaltung erfolgt über einen Y-Adapter mit MC4-Steckverbindern; ab Y-Punkt bis zum Wechselrichter trägt die Leitung den Summenstrom. Thermisch trägt laut Berechnung schon 4 mm² die 26 A mit Reserve — entscheidend ist der Spannungsfall, der mit der Stromsumme doppelt so schnell wächst wie beim Einzelmodul: Mit 4 mm² liegt er ab etwa 3,2 m Leitungslänge über 3 %, mit 6 mm² ab etwa 4,8 m. Der Wechselrichter-Eingang muss den Summenstrom laut Datenblatt zulassen. Bei drei oder mehr parallelen Strängen ist in der Regel eine Strangsicherung nötig; maßgeblich sind die Angaben der Modul- und Wechselrichter-Hersteller und nur Y-Adapter derselben Steckerfamilie.

Auf 5 m Leitungslänge bei 25,8 A durch 6 mm² Kupfer ergibt sich eine spezifische Leitfähigkeit von 43,9 m/(Ω·mm²). Bei Gleichstrom gilt ΔU = (2 · ℓ · I) / (κ · A) — der Faktor 2 berücksichtigt Plus- und Minus-Leiter, cos φ entfällt. Solarleitung H1Z2Z2-K wird mit 90 °C Leitertemperatur unter Volllast gerechnet, weil die direkte Sonneneinstrahlung in Verbindung mit dem ohmschen Eigenverlust diese Größenordnung erreicht. Das Ergebnis: 0,98 V absoluter Spannungsfall, 3,16 Prozent vom Nennwert 31 V.

Für Modulstrang (Gleichstrom) reicht 6 mm² auf dieser Länge laut Berechnung nicht: der Spannungsfall von 3,16 % liegt über dem Richtwert von 3,0 %. Aus der Querschnittsreihe für diese Strecke wäre laut Berechnung 10 mm² der erste Querschnitt, der beide Kriterien erfüllt (dann 1,90 % Spannungsfall).

Die Verlustleistung des Leiters beträgt bei 25,8 A rund 25,3 W und wird als Wärme an die Umgebung abgegeben. Über den jährlichen PV-Ertrag eines 800-W-Balkonkraftwerks (typisch 600–900 kWh/Jahr) summieren sich Leitungsverluste auf einen kleinen, aber messbaren Bruchteil — größere Querschnitte amortisieren sich bei langen Strecken über die Lebensdauer der Anlage.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Eingangswerte, Formeln, Normen
Spannungsfall-Kurve 2× Modul parallel (H1Z2Z2-K 1×6 mm²)
Spannungsfall-Kurve 2× Modul parallel (H1Z2Z2-K 1×6 mm²) Spannungsfall in Abhängigkeit von Leitungslänge. 7 Datenpunkte. 1,5 % Zielwert 3 % Praxis-Richtwert 1,00 4,80 8,60 12,4 16,2 20,0 0,00 3,52 7,04 10,6 14,1 Leitungslänge [m] Spannungsfall [%]

Verlauf des relativen Spannungsfalls über die einfache Leitungslänge bei 25,8 A. Die gestrichelte Linie markiert den Praxis-Richtwert (3,0 %); der günstigere Zielwert von 1,5 % ist als zweite Linie eingezeichnet.

Eingangswerte und Konstanten

Anwendung Solarkabel 2 Module parallel (Y-Adapter, 25,8 A)
Verkabelungs-Modus DC-Modulstrang
Kabeltyp H1Z2Z2-K 1×6 mm²
Steckverbinder MC4 Y-Adapter (Parallel)
Leiterquerschnitt (Standard) 6 mm²
Leitermaterial Kupfer (Cu)
Strom (MPP / Nenn) 25,8 A
Spannung 31 V
Leitertemperatur (angenommen) 90 °C
Leitfähigkeit κ 43,9 m/(Ω·mm²)
Spannungsfall-Richtwert 3,0 %
Strombelastbarkeit (eigenes Wärmemodell) 49 A

Grundlage: physikalische Spannungsfall-Formel mit modus-spezifischer Leitertemperatur.

Berechnungsgrundlage

ΔU
Spannungsfall auf der Leitung (V)
ℓ
Leitungslänge (einfach) (m)
I
Strom im Leiter (A)
κ
Spezifische Leitfähigkeit bei 90 °C (m/(Ω·mm²))
A
Leiterquerschnitt (mm²)

Normative Grundlagen

  • VDE-AR-N 4105:2026-03 — Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (gültig seit 2026-03-01)
  • DIN VDE V 0126-95:2025-12 — Steckersolargeräte: Produktnorm (Schuko-Stecker für Geräte bis 800 VA und höchstens 960 W Modulleistung; Verlängerungen nur mit Herstellerfreigabe)
  • DIN VDE 0100-712:2022-10 — Errichten von Niederspannungsanlagen: Photovoltaik-Stromversorgungssysteme
  • DIN VDE 0100-520:2023-06 — Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel: Kabel- und Leitungsanlagen
  • EN 50618 — Solarkabel H1Z2Z2-K: Aufbau, Prüfungen, Anforderungen

Die hier verwendeten Spannungsfall-Schwellen sind Richtwerte: 3 % für alle Strecken — für die AC-Seite angelehnt an die Empfehlung der DIN VDE 0100-520, für DC-Modulstrang und Akku-Strecken als verbreiteter Praxiswert; 1,5 % auf der DC-Seite gilt als günstig für den Ertrag. Die Strombelastbarkeit stammt aus dem eigenen Wärmebilanz-Modell (DC: zwei belastete Adern), nicht aus Normtabellen.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Welcher Querschnitt für 2× Modul parallel?
Für Solarkabel 2 Module parallel (Y-Adapter, 25,8 A) ist 6 mm² Solarleitung H1Z2Z2-K verbreitet. Bei 5 m einfacher Leitungslänge entstehen laut Berechnung 3,16 % Spannungsfall — über dem Praxis-Richtwert von 3 %; 10 mm² wären der erste passende Querschnitt. Den günstigeren Zielwert von 1,5 % erreicht die Strecke nicht. Die Strombelastbarkeit liegt laut Modell bei rund 49 A und damit über dem Strangstrom.
Warum H1Z2Z2-K und nicht NYM-J oder H07RN-F?
H1Z2Z2-K ist nach EN 50618 speziell für PV-DC-Strecken bei 1500 V Gleichspannung entwickelt: halogenfrei (kein toxischer Rauch im Brandfall), UV- und ozonbeständig für Dauereinsatz im Freien, zugelassen bis 90 °C Leitertemperatur. NYM-J ist für Wechselstrom-Hausinstallation gedacht, hält UV nicht aus. H07RN-F ist für AC-Verlängerungen — auf der DC-Seite eines Balkonkraftwerks gehört H1Z2Z2-K mit MC4-Steckverbindern. Das ist der Stand der Technik.
Welche Spannungsfall-Grenze gilt für die DC-Strecke?
Der Rechner bewertet die DC-Strecke gegen den verbreiteten Praxis-Richtwert von 3 % und nennt 1,5 % als günstigen Zielwert — beides sind Richtwerte, keine Norm-Grenzen. Der Spannungsfall auf der DC-Seite ist vor allem ein Ertragsverlust: Die Verlustleistung wächst mit dem Quadrat des Stroms, bei doppeltem Strom also auf das Vierfache. Ab etwa 3 % lohnt sich ein größerer Querschnitt meist.
Wie funktionieren MC4-Stecker?
MC4 (ursprünglich Multi-Contact, heute Stäubli) ist der branchenweit dominierende DC-Steckverbinder für PV-Stränge: laut Stäubli gesteckt nach IP65/IP68 dicht, mechanisch verriegelt und ungesteckt fingersicher. Werkseitig sind beide Enden der H1Z2Z2-K-Strangleitung mit MC4 vorkonfektioniert; die Verbindung zum Modul erfolgt durch reines Zusammenstecken bis zur Verriegelung. Welcher Pol an Stecker und welcher an Buchse liegt, legt der Modulhersteller fest — am Datenblatt bzw. an der Kennzeichnung prüfen, nicht aus der Steckerform ableiten. Vorsicht: Stecker und Buchse vom selben Hersteller verwenden — Stäubli untersagt ausdrücklich, seine Steckverbinder mit dem Gegenstück eines anderen Herstellers zu verbinden.
Verlustleistung bei 5 m und 25,8 A?
Auf 5 m mit 6 mm² ergibt sich eine ohmsche Verlustleistung von rund 25,3 W. Bei einem 800-W-Balkonkraftwerk mit typisch 800 Volllast-Stunden pro Jahr summiert sich das auf rund 20,2 kWh — eine kleine, aber kumulativ spürbare Größe, die größere Querschnitte über die Anlagen-Lebensdauer rechtfertigt.
Brauche ich eine String-Sicherung beim Y-Adapter?
Bei zwei parallelen, identischen Modulen ist eine Strangsicherung in der Regel nicht nötig: Fällt ein Modul aus, kann höchstens der Strom des einen anderen Moduls zurückfließen, und den verträgt ein Modul typischerweise. Ab drei parallelen Strängen können die übrigen Stränge zusammen einen Rückstrom treiben, der über der zulässigen Rückstrombelastbarkeit des defekten Moduls liegt — dann sieht die Errichtungsnorm für PV-Anlagen (DIN VDE 0100-712) in der Regel eine Strangsicherung vor. Maßgeblich sind die Datenblätter von Modul und Wechselrichter.

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