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3,10 % Spannungsfall: Modul 300 W bei 10 m

DC-Strecke vom PV-Modul zum Wechselrichter — Solarleitung H1Z2Z2-K mit MC4-Stecker. Gerechnet wird hier mit H1Z2Z2-K 1×4 mm² bei 9 A und 33 V — reicht dieser Standard für Ihre Strecke?

Spannungsfall bei 10 m

3,10 %

Laut Berechnung 3,10 % bei 10 m — über dem 3-%-Richtwert für den DC-Strang, 6 mm² erfüllt laut Berechnung bei 10 m beide Kriterien, unter dem Richtwert bleibt diese Leitung nur bis 7 m

Absolut
1,02 V
Verlustleistung
9,2 W
Richtwert
3,0 %
Belastbarkeit
39 A
Bewertung
Über Richtwert

Kurzantwort

3,10 % Spannungsfall (1,02 V) auf 10 m H1Z2Z2-K 1×4 mm² bei 9 A — Modulstrang (Gleichstrom) mit MC4-Stecker, laut Berechnung über dem Richtwert von 3,0 % (3 % Praxis-Richtwert, günstig für den Ertrag sind 1,5 %). Die Strombelastbarkeit des Querschnitts liegt laut Modell bei rund 39 A und damit über dem Betriebsstrom.

Grundlage: 3 % Praxis-Richtwert (günstiger Zielwert 1,5 %) + Strombelastbarkeit nach eigenem Wärmemodell

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Stückliste zu dieser Berechnung

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Typische Komponenten für diese Berechnung, keine technische Empfehlung. Marke und Modell wählt die ausführende Fachkraft.

* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für Sie ändert sich am Preis nichts. Preise und Lieferstatus laut Händler-Feed vom 01.10.2026 — maßgeblich ist der Preis im Shop.

Spannungsfall nach Leitungslänge

H1Z2Z2-K 1×4 mm² bei 9 A (Solarkabel 300 W Modul (MPP 33 V, 9 A)): Spannungsfall, Verlustleistung und Bewertung gegen den 3,0-%-Richtwert für DC-Modulstränge (Praxis-Richtwert), dazu die Strombelastbarkeit des Querschnitts. Ab 10 m überschreitet diese Kombination laut Berechnung den Richtwert.

Länge ΔU absolut ΔU relativ Verlust P Bewertung
1 m 0,102 V 0,31 % 0,9 W Unter Richtwert
3 m 0,307 V 0,93 % 2,8 W Unter Richtwert
5 m 0,512 V 1,55 % 4,6 W Unter Richtwert
7 m 0,717 V 2,17 % 6,5 W Unter Richtwert
10 m 1,025 V 3,10 % 9,2 W Über Richtwert
15 m 1,537 V 4,66 % 13,8 W Über Richtwert
20 m 2,049 V 6,21 % 18,4 W Über Richtwert

Grün = laut Berechnung unter 3,0 % und innerhalb der Strombelastbarkeit (39 A) · Rot = Richtwert oder Belastbarkeit überschritten (Querschnitt erhöhen oder Strecke verkürzen).

Eigene Werte durchrechnen

Modulleistung, Strom, Strecke und Querschnitt lassen sich hier frei ändern — das Ergebnis aktualisiert sofort, getrennt nach DC-Modulstrang, AC-Anschluss und Speicher-Strecke.

Balkonkraftwerk-Verkabelung prüfen

Drei separate Strecken einer Steckersolaranlage — DC vom Modul, AC zur Steckdose, DC vom Akku. Geprüft werden jeweils Spannungsfall und Strombelastbarkeit.

max 3.000 Wmin 10 W
W
200 W600 W
max 1.500 Vmin 1 V
V
24 V48 V

Resultierender MPP-Strom: 12,9 A · U_MPP steht im Modul-Datenblatt (auch V_mp), typisch 30–40 V je Modul

max 500 mmin 0,1 m
m
1 m25 m
1 m25 m

Solarkabel-Querschnitt (H1Z2Z2-K)

Ergebnis der Berechnung

Mit 10 mm² wären laut Berechnung beide Kriterien erfüllt: 1,90 % Spannungsfall und rund 67 A Strombelastbarkeit.

Spannungsfall

4,74%
Über Richtwert 3,0 %
Absolut
1,47 V
Nennspannung
31 V
Strom
12,90 A
Querschnitt
4 mm²
Länge
10,0 m
Verlustleistung
18,9 W
Belastbarkeit
39 A
Empfohlen min.
10 mm²

Richtwert: 3,0 % (Praxiswert; günstig für den Ertrag sind 1,5 %) · Belastbarkeit nach eigenem Wärmemodell, Gleichstrom mit zwei belasteten Adern.

Welcher Kabelquerschnitt für Modul 300 W bei 10 m?

Modul 300 W bei 9 A und 10 m: 1,5 mm² → 8,28 % · 2,5 mm² → 4,97 % · 4 mm² → 3,10 % · 6 mm² → 2,07 % · 10 mm² → 1,24 %.

Querschnitt Spannungsfall Verlust Belastbarkeit Status
1,5 mm² Cu 8,28 % 24,6 W 22 A Über Richtwert
2,5 mm² Cu 4,97 % 14,8 W 29 A Über Richtwert
4 mm² Cu Standard 3,10 % 9,2 W 39 A Über Richtwert
6 mm² Cu 2,07 % 6,1 W 49 A Unter Richtwert
10 mm² Cu 1,24 % 3,7 W 67 A Unter Richtwert

Bewertung laut Berechnung gegen den Richtwert 3,0 % und die Strombelastbarkeit nach eigenem Wärmemodell, bei 10 m und 9 A.

Kritische Leitungslänge

Unter Richtwert mit 4 mm²

bis 7 m

Querschnitt erhöhen

ab 10 m

Mit H1Z2Z2-K 1×4 mm² bleibt der Spannungsfall bei 9 A laut Berechnung bis 7 m unter dem Richtwert von 3,0 %. Ab 10 m muss entweder der nächstgrößere Querschnitt gewählt oder die Strecke verkürzt werden. Aus der Querschnittsreihe für diese Strecke wäre 6 mm² laut Berechnung der erste Querschnitt, der bei 10 m Richtwert und Belastbarkeit einhält.

Einordnung der Strecke

Ein klassisches 300-W-Modul liefert im Maximum-Power-Point rund 33 V Strangspannung und etwa 9 A Strangstrom. Solarleitung H1Z2Z2-K nach EN 50618 ist halogenfrei, UV- und ozonbeständig und für 1500 V Gleichspannung bei 90 °C Leitertemperatur ausgelegt — werkseitig vorkonfektioniert mit MC4-Steckern. Bei einem 800-W-Wechselrichter mit zwei MPPT-Eingängen entspricht das einem typischen Drei-Modul-Setup mit 300 W pro Eingang, sofern parallel.

Auf 10 m Leitungslänge bei 9 A durch 4 mm² Kupfer ergibt sich eine spezifische Leitfähigkeit von 43,9 m/(Ω·mm²). Bei Gleichstrom gilt ΔU = (2 · ℓ · I) / (κ · A) — der Faktor 2 berücksichtigt Plus- und Minus-Leiter, cos φ entfällt. Solarleitung H1Z2Z2-K wird mit 90 °C Leitertemperatur unter Volllast gerechnet, weil die direkte Sonneneinstrahlung in Verbindung mit dem ohmschen Eigenverlust diese Größenordnung erreicht. Das Ergebnis: 1,02 V absoluter Spannungsfall, 3,10 Prozent vom Nennwert 33 V.

Für Modulstrang (Gleichstrom) reicht 4 mm² auf dieser Länge laut Berechnung nicht: der Spannungsfall von 3,10 % liegt über dem Richtwert von 3,0 %. Aus der Querschnittsreihe für diese Strecke wäre laut Berechnung 6 mm² der erste Querschnitt, der beide Kriterien erfüllt (dann 2,07 % Spannungsfall).

Die Verlustleistung des Leiters beträgt bei 9 A rund 9,2 W und wird als Wärme an die Umgebung abgegeben. Über den jährlichen PV-Ertrag eines 800-W-Balkonkraftwerks (typisch 600–900 kWh/Jahr) summieren sich Leitungsverluste auf einen kleinen, aber messbaren Bruchteil — größere Querschnitte amortisieren sich bei langen Strecken über die Lebensdauer der Anlage.

Rechenweg, Annahmen und Normbezug Diagramm, Eingangswerte, Formeln, Normen
Spannungsfall-Kurve Modul 300 W (H1Z2Z2-K 1×4 mm²)
Spannungsfall-Kurve Modul 300 W (H1Z2Z2-K 1×4 mm²) Spannungsfall in Abhängigkeit von Leitungslänge. 7 Datenpunkte. 1,5 % Zielwert 3 % Praxis-Richtwert 1,00 4,80 8,60 12,4 16,2 20,0 0,00 1,73 3,46 5,19 6,92 Leitungslänge [m] Spannungsfall [%]

Verlauf des relativen Spannungsfalls über die einfache Leitungslänge bei 9 A. Die gestrichelte Linie markiert den Praxis-Richtwert (3,0 %); der günstigere Zielwert von 1,5 % ist als zweite Linie eingezeichnet.

Eingangswerte und Konstanten

Anwendung Solarkabel 300 W Modul (MPP 33 V, 9 A)
Verkabelungs-Modus DC-Modulstrang
Kabeltyp H1Z2Z2-K 1×4 mm²
Steckverbinder MC4-Stecker
Leiterquerschnitt (Standard) 4 mm²
Leitermaterial Kupfer (Cu)
Strom (MPP / Nenn) 9 A
Spannung 33 V
Leitertemperatur (angenommen) 90 °C
Leitfähigkeit κ 43,9 m/(Ω·mm²)
Spannungsfall-Richtwert 3,0 %
Strombelastbarkeit (eigenes Wärmemodell) 39 A

Grundlage: physikalische Spannungsfall-Formel mit modus-spezifischer Leitertemperatur.

Berechnungsgrundlage

ΔU
Spannungsfall auf der Leitung (V)
ℓ
Leitungslänge (einfach) (m)
I
Strom im Leiter (A)
κ
Spezifische Leitfähigkeit bei 90 °C (m/(Ω·mm²))
A
Leiterquerschnitt (mm²)

Normative Grundlagen

  • VDE-AR-N 4105:2026-03 — Anschluss und Betrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (gültig seit 2026-03-01)
  • DIN VDE V 0126-95:2025-12 — Steckersolargeräte: Produktnorm (Schuko-Stecker für Geräte bis 800 VA und höchstens 960 W Modulleistung; Verlängerungen nur mit Herstellerfreigabe)
  • DIN VDE 0100-712:2022-10 — Errichten von Niederspannungsanlagen: Photovoltaik-Stromversorgungssysteme
  • DIN VDE 0100-520:2023-06 — Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel: Kabel- und Leitungsanlagen
  • EN 50618 — Solarkabel H1Z2Z2-K: Aufbau, Prüfungen, Anforderungen

Die hier verwendeten Spannungsfall-Schwellen sind Richtwerte: 3 % für alle Strecken — für die AC-Seite angelehnt an die Empfehlung der DIN VDE 0100-520, für DC-Modulstrang und Akku-Strecken als verbreiteter Praxiswert; 1,5 % auf der DC-Seite gilt als günstig für den Ertrag. Die Strombelastbarkeit stammt aus dem eigenen Wärmebilanz-Modell (DC: zwei belastete Adern), nicht aus Normtabellen.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Welcher Querschnitt für Modul 300 W?
Für Solarkabel 300 W Modul (MPP 33 V, 9 A) ist 4 mm² Solarleitung H1Z2Z2-K verbreitet. Bei 10 m einfacher Leitungslänge entstehen laut Berechnung 3,10 % Spannungsfall — über dem Praxis-Richtwert von 3 %; 6 mm² wären der erste passende Querschnitt. Den günstigeren Zielwert von 1,5 % erreicht die Strecke nicht. Die Strombelastbarkeit liegt laut Modell bei rund 39 A und damit über dem Strangstrom.
Warum H1Z2Z2-K und nicht NYM-J oder H07RN-F?
H1Z2Z2-K ist nach EN 50618 speziell für PV-DC-Strecken bei 1500 V Gleichspannung entwickelt: halogenfrei (kein toxischer Rauch im Brandfall), UV- und ozonbeständig für Dauereinsatz im Freien, zugelassen bis 90 °C Leitertemperatur. NYM-J ist für Wechselstrom-Hausinstallation gedacht, hält UV nicht aus. H07RN-F ist für AC-Verlängerungen — auf der DC-Seite eines Balkonkraftwerks gehört H1Z2Z2-K mit MC4-Steckverbindern. Das ist der Stand der Technik.
Welche Spannungsfall-Grenze gilt für die DC-Strecke?
Der Rechner bewertet die DC-Strecke gegen den verbreiteten Praxis-Richtwert von 3 % und nennt 1,5 % als günstigen Zielwert — beides sind Richtwerte, keine Norm-Grenzen. Der Spannungsfall auf der DC-Seite ist vor allem ein Ertragsverlust: Die Verlustleistung wächst mit dem Quadrat des Stroms, bei doppeltem Strom also auf das Vierfache. Ab etwa 3 % lohnt sich ein größerer Querschnitt meist.
Wie funktionieren MC4-Stecker?
MC4 (ursprünglich Multi-Contact, heute Stäubli) ist der branchenweit dominierende DC-Steckverbinder für PV-Stränge: laut Stäubli gesteckt nach IP65/IP68 dicht, mechanisch verriegelt und ungesteckt fingersicher. Werkseitig sind beide Enden der H1Z2Z2-K-Strangleitung mit MC4 vorkonfektioniert; die Verbindung zum Modul erfolgt durch reines Zusammenstecken bis zur Verriegelung. Welcher Pol an Stecker und welcher an Buchse liegt, legt der Modulhersteller fest — am Datenblatt bzw. an der Kennzeichnung prüfen, nicht aus der Steckerform ableiten. Vorsicht: Stecker und Buchse vom selben Hersteller verwenden — Stäubli untersagt ausdrücklich, seine Steckverbinder mit dem Gegenstück eines anderen Herstellers zu verbinden.
Verlustleistung bei 10 m und 9 A?
Auf 10 m mit 4 mm² ergibt sich eine ohmsche Verlustleistung von rund 9,2 W. Bei einem 800-W-Balkonkraftwerk mit typisch 800 Volllast-Stunden pro Jahr summiert sich das auf rund 7,4 kWh — eine kleine, aber kumulativ spürbare Größe, die größere Querschnitte über die Anlagen-Lebensdauer rechtfertigt.
Sind 300-W-Module 2026 noch zeitgemäß?
300-W-Module sind technisch ausgereift und preislich attraktiv — vor allem als Restposten oder bei kleineren Balkonen, wo nicht viel Platz für ein 400-W-Format ist. Pro Modul fallen 9 A MPP-Strom an, die 4 mm² Solarleitung laut Berechnung mit großer Reserve trägt. Im Wechselrichter-Datenblatt prüfen, ob der MPP-Spannungsbereich (typisch 24–48 V) zum 300-W-Modul mit ca. 33 V MPP-Spannung passt — bei einigen 800-W-Wechselrichtern sind die unteren MPPT-Schwellen für die kleinere Leerlaufspannung zu hoch.

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