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Leitungsschutzschalter B 25 A 3-polig

Wo der B25 3P passt, welche Hersteller-Modelle es gibt und welche Normen gelten — auf einen Blick.

Nennstrom

25 A

Charakteristik
B
Polzahl
3-polig
Schaltvermögen
6 kA

Kurzantwort

B25 3P ist ein 3-poliger Leitungsschutzschalter mit 25 A Nennstrom und B-Charakteristik. Magnetische Auslösung im Bereich 3 bis 5×I_n (bei 25 A also 75 bis 125 A). Typischer Einsatz: Steckdosen-, Beleuchtungs- und Geräteanschlüsse mit ohm'schem Lastcharakter.

Grundlage: DIN EN 60898-1 · DIN VDE 0100-430 · DIN VDE 0100-530

B25 oder C25? Unterschied im Vergleich

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Wann passt B25 3P?

Eignung dieser Komponente für typische Anwendungsfälle — eine Praxis-Einordnung, keine Norm-Aussage. Wo eine Norm etwas vorschreibt, steht sie in der Begründung.

Anwendung Eignung Begründung
Durchlauferhitzer 15 kW (dreiphasig) Typischer Einsatz Rein ohm'sch, rund 21,7 A je Außenleiter — B25 3P mit 4 mm²; ein Hebel trennt alle drei Außenleiter.
Elektroherd Festanschluss Kompatibel Für einen 10,5-kW-Induktionsherd empfiehlt der Absicherungs-Rechner B16 3-polig mit 2,5 mm²; B25 3P nur bei höherer Anschlussleistung und 4 mm².
Drehstrom-Hauptanschluss Küche Gewerbe Empfohlen Symmetrisch belastete Großverbraucher (Konvektomat, Spülmaschine) profitieren von synchroner Abschaltung.
CEE-Steckdose 16 A Ungeeignet Die Steckvorrichtung ist für 16 A bemessen — ein 25-A-Schutzorgan begrenzt ihre Belastung nicht. Üblich: B16 3P.
Drehstrom-Werkstatt-Hauptverteilung Kompatibel Geht — bei mehreren Maschinen mit Direkt-Anlauf besser C25 3P wegen höherer Inrush-Toleranz.
Einphasiger Wohnungs-Endkreis Ungeeignet Drei Teilungs-Einheiten ohne Drehstrom-Nutzen — einpoliger B25 reicht.
Schaltschrank-Innenverteilung asymmetrisch Ungeeignet Synchron-Abschaltung ungünstig wenn nur ein Aussenleiter fehlerhaft ist — getrennte 1-polige LS sinnvoller.

Die Eignungs-Stufen sind eine Praxis-Einordnung — sie ersetzen keine konkrete Anlagen-Auslegung durch eine Elektrofachkraft.

Technische Daten

Charakteristik B
Nennstrom 25 A
Polzahl 3 polig
Bemessungsschaltvermögen 6 kA (I_cs nach DIN EN 60898-1)
Magnet-Auslöseverhältnis 3 bis 5 × I_n (75 bis 125 A)
Übliche Querschnitte 4 mm² Cu

Modelle gängiger Hersteller

Eine Auswahl marktüblicher Modelle als technische Referenz. Keine Empfehlung, keine vergleichende Wertung — die Auswahl von Marke und Modell liegt bei der ausführenden Fachkraft.

Produktbild Hersteller Serie Typnummer Bezug
Hager MZ-Reihe 3P MZN325 nicht im Sortiment unserer Partner
Leitungsschutzschalter B 25 A 3-polig — ABB S203-B25 ABB System pro M compact S200 3P S203-B25 Preis bei Conrad prüfen → *
Leitungsschutzschalter B 25 A 3-polig — Siemens 5SY4325-6 Siemens 5SY4 3P 5SY4325-6 Preis bei Conrad prüfen → *

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Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Warum 3-polig und nicht eine andere Polzahl?
3-polige Ausführung passt zur typischen Netzkonstellation: 1-polig in 230-V-Endkreisen mit gemeinsamem N, 2-polig wenn beide Pole getrennt geschaltet werden müssen, 4-polig im Drehstromnetz mit separat geführten N-Leitern. Der Wechsel auf eine andere Polzahl ist meist nicht ohne Anpassung der Verteilung möglich.
Wann B25 statt einer anderen Charakteristik?
Die B-Charakteristik löst magnetisch im Bereich 3 bis 5×I_n aus, bei 25 A also zwischen 75 und 125 A. Typischer Einsatz: Steckdosen-, Beleuchtungs- und Geräteanschlüsse mit ohm'schem Lastcharakter. Bei deutlich höheren Einschaltströmen (Trafos, große Motoren) oder empfindlichen Halbleiterlasten passt eine andere Charakteristik — die Anwendungsmatrix oben ordnet die konkreten Fälle ein.
Welcher Leitungsquerschnitt zu B25 3P?
B25 3P koordiniert nach DIN VDE 0100-430 typisch mit 4 mm² Cu-Leitungen. Die genaue Auswahl hängt von Verlegeart und Umgebungstemperatur ab — der Absicherungs-Rechner prüft die Kombination automatisch.
Welche Normen regeln B25 3P?
Gerätenorm: DIN EN 60898-1 — sie legt fest, wie das Gerät auslöst, schaltet und gekennzeichnet ist; die Einhaltung bestätigt der Hersteller für das jeweilige Modell im Datenblatt. Errichtungsnormen: DIN VDE 0100-430, DIN VDE 0100-530 — sie regeln Auswahl und Einbau in der Anlage, etwa die Koordination mit der Leitung; dafür ist die Elektrofachkraft verantwortlich.

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