TGB Automation

Suche auf tgb-automation.de

Tippe einen Begriff — z.B. „Spannungsfall", „2,5 mm²", „FI Typ B". Drücke Esc zum Schließen.

Leitungsschutzschalter C 16 A 3-polig

Wo der C16 3P passt, welche Hersteller-Modelle es gibt und welche Normen gelten — auf einen Blick.

Nennstrom

16 A

Charakteristik
C
Polzahl
3-polig
Schaltvermögen
6 kA

Kurzantwort

C16 3P ist ein 3-poliger Leitungsschutzschalter mit 16 A Nennstrom und C-Charakteristik. Magnetische Auslösung im Bereich 5 bis 10×I_n (bei 16 A also 80 bis 160 A). Typischer Einsatz: Lasten mit moderaten Einschaltströmen wie Motoren, Pumpen und Netzteile.

Grundlage: DIN EN 60898-1 · DIN VDE 0100-430 · DIN VDE 0100-530

B16 oder C16? Unterschied im Vergleich

Orientierungshilfe · Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich Mehr →

Wann passt C16 3P?

Eignung dieser Komponente für typische Anwendungsfälle — eine Praxis-Einordnung, keine Norm-Aussage. Wo eine Norm etwas vorschreibt, steht sie in der Begründung.

Anwendung Eignung Begründung
Drehstrom-Pumpe 4 kW DOL Typischer Einsatz Inrush 5–7×I_n typisch — C-Charakteristik fängt das ab, synchron-Abschaltung schützt vor einphasigem Weiterlauf.
Wärmepumpe 9 kW (Luft-Wasser, dreiphasig) Empfohlen Empfehlung des Absicherungs-Rechners: C16 3-polig mit 5×2,5 mm² — rund 13,7 A je Außenleiter, der Verdichter-Anlauf liegt im C-Bereich.
Inverter-Klimagerät Multisplit Empfohlen DC-Zwischenkreis lädt mit kurzem Stromspitzen-Profil — passt in C-Auslösekorridor.
Drehstrom-Lüftungsanlage gewerblich Empfohlen Asynchron-Antrieb mit moderater Inrush — gemeinsamer Abschaltkontakt verhindert Phasenfehler im Motor.
CEE-Steckdose 16 A Werkstatt Kompatibel Geht — bei reinem CEE-Steckdosen-Schutz ohne Motor ist B16 3P günstiger und ausreichend.
Einphasige Steckdose Ungeeignet Polzahl passt nicht zum 230-V-L+N-Endkreis.
Großer Frequenzumrichter-Eingang Ungeeignet FU verlangt gR-Schmelzsicherung für Halbleiter-Schutz, kein LS.

Die Eignungs-Stufen sind eine Praxis-Einordnung — sie ersetzen keine konkrete Anlagen-Auslegung durch eine Elektrofachkraft.

Technische Daten

Charakteristik C
Nennstrom 16 A
Polzahl 3 polig
Bemessungsschaltvermögen 6 kA (I_cs nach DIN EN 60898-1)
Magnet-Auslöseverhältnis 5 bis 10 × I_n (80 bis 160 A)
Übliche Querschnitte 2,5 mm² Cu

Modelle gängiger Hersteller

Eine Auswahl marktüblicher Modelle als technische Referenz. Keine Empfehlung, keine vergleichende Wertung — die Auswahl von Marke und Modell liegt bei der ausführenden Fachkraft.

Produktbild Hersteller Serie Typnummer Bezug
Leitungsschutzschalter C 16 A 3-polig — Hager MCN316 Hager MZ-Reihe 3P MCN316 Preis bei Conrad prüfen → *
Leitungsschutzschalter C 16 A 3-polig — ABB S203-C16 ABB System pro M compact S200 3P S203-C16 Preis bei Conrad prüfen → *
Leitungsschutzschalter C 16 A 3-polig — Siemens 5SY4316-7 Siemens 5SY4 3P 5SY4316-7 Preis bei Conrad prüfen → *

* Werbe-Link — wir erhalten beim Kauf eine Provision, für Sie ändert sich am Preis nichts.

Häufige Fragen

Fachliche Details zu dieser Berechnung

Warum 3-polig und nicht eine andere Polzahl?
3-polige Ausführung passt zur typischen Netzkonstellation: 1-polig in 230-V-Endkreisen mit gemeinsamem N, 2-polig wenn beide Pole getrennt geschaltet werden müssen, 4-polig im Drehstromnetz mit separat geführten N-Leitern. Der Wechsel auf eine andere Polzahl ist meist nicht ohne Anpassung der Verteilung möglich.
Welcher Leitungsquerschnitt zu C16 3P?
C16 3P koordiniert nach DIN VDE 0100-430 typisch mit 2,5 mm² Cu-Leitungen. Die genaue Auswahl hängt von Verlegeart und Umgebungstemperatur ab — der Absicherungs-Rechner prüft die Kombination automatisch.
Wann C16 statt einer anderen Charakteristik?
Die C-Charakteristik löst magnetisch im Bereich 5 bis 10×I_n aus, bei 16 A also zwischen 80 und 160 A. Typischer Einsatz: Lasten mit moderaten Einschaltströmen wie Motoren, Pumpen und Netzteile. Bei deutlich höheren Einschaltströmen (Trafos, große Motoren) oder empfindlichen Halbleiterlasten passt eine andere Charakteristik — die Anwendungsmatrix oben ordnet die konkreten Fälle ein.
Welche Normen regeln C16 3P?
Gerätenorm: DIN EN 60898-1 — sie legt fest, wie das Gerät auslöst, schaltet und gekennzeichnet ist; die Einhaltung bestätigt der Hersteller für das jeweilige Modell im Datenblatt. Errichtungsnormen: DIN VDE 0100-430, DIN VDE 0100-530 — sie regeln Auswahl und Einbau in der Anlage, etwa die Koordination mit der Leitung; dafür ist die Elektrofachkraft verantwortlich.

Nächste Schritte

Weitere Seiten zu diesem Thema Passende Berechnungen, Fachbegriffe und Übersichten

Passende Berechnungen zu C16 3P

Passende Folgeberechnungen für diese Berechnung.

Fachbegriffe in diesem Text

Verwandte Berechnungen

Weitere Rechner-Seiten mit inhaltlichem Bezug zu dieser Berechnung.